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Bald im Einsatz: Markus Kapl


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Markus Kapl aus Bad Leonfelden (Mühlviertel, Oberösterreich) absolvierte in Linz die HTL für Tiefbau und studierte an der TU Wien Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Geotechnik und Bauwirtschaft. Neben und nach dem Studium arbeitete er im Bereich Kulturtechnik / Wasserwirtschaft und im Hochbau. In den letzten vier Jahren war er in Wien als Projektabwickler, Projektmanager und Bauleiter tätig.

In Kiunga (Western Provinz, Papua-Neuguinea) wird Markus als Berater für Infrastruktur die Diözese bei Bauvorhaben im Gesundheitsbereich unterstützen.


Warum willst du einen Personaleinsatz leisten?

Markus Kapl: Ich war im Sommer 2008 in Indien. Der Schwager einer Bekannten ging mit Don Bosco auf Einsatz. Ich habe dann auf eigene Faust das Projekt für ländliche Entwicklung besucht und den Sommer dort verbracht. Seitdem ließ es mich nicht mehr los.

Warum gerade in der EZA?

Markus Kapl: Ich war immer sehr an fremden Kulturen interessiert. Und ich wollte schon während der HTL-Zeit meinen technischen Hintergrund mit meiner sozialen Ader verbinden. Da waren sicher meine Eltern prägend. Meine Mutter war Krankenschwester auf einer Palliativstation und hatte mit uns daheim auch immer über ihre Arbeit gesprochen. Die technische Seite habe ich von meinem Vater, der ebenfalls Bautechniker ist.

Wie bist du auf HORIZONT3000 gestoßen?

Markus Kapl: Über die Mitgliedsorganisationen. In diesem Frühjahr habe ich konkret nach einem Personaleinsatz in der EZA gesucht. Da ich jemanden kenne, der für die CARITAS Kurzeinsätze macht, habe ich auf der Website der CARITAS gesucht. Dort bin ich dann auf die Jobs von HORIZONT3000 gestoßen. Im Mai habe ich dann das InteressentInnenseminar besucht, zwei Wochen später bewarb ich mich für die Stelle als Infrastrukturberater, bereits im Juli wurde ich zum Auswahlseminar eingeladen und Anfang August bekam ich das OK.

Was sagt die Familie dazu?

Markus Kapl: Die hat sehr positiv reagiert. Meine Mutter hat gleich gesagt: „Markus, du verwirklichst meinen Jugendtraum.“ Sie wollte in jungen Jahren als Krankenschwester auf Einsatz gehen, aber da kam dann mein Vater dazwischen. (Er lacht.)

Wo glaubst du werden die Herausforderungen für dich liegen?

Markus Kapl: Dass ich zu den Menschen in PNG einen guten Draht aufbauen kann.

Was wirst du dafür brauchen?

Markus Kapl: Empathie und ein gewisses Gespür, Dinge anzugehen.

Hilft dir der Vorbereitungskurs, in dem du gerade steckst?

Markus Kapl: Ja, auf jeden Fall. Er ist eine sehr solide Grundlage für die spätere Arbeit. Und sehr umfangreich. Ich kann mir hier gut die Dinge rauspicken, die für mich besonders relevant sind.

Wie geht es dir emotional?

Markus Kapl: Im Vorbereitungskurs wurden die Phasen der Hochs und Tiefs während des Einsatzes bereits thematisiert. Ich bemerke die jetzt schon. Seit Mai wechseln sich Freude mit einer gewissen Nervosität ab.

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