von

Bald im Einsatz: Oswald Schwarz


Kategorien austria, personalia

Oswald Schwarz aus Wien absolvierte die Tourismusschule MODUL in Wien. Nach der Matura war er in nationalen und internationalen Tourismusunternehmen vor allem für Verkauf und Marketing verantwortlich und führte Teams bis zu 50 Mitarbeitern.  Er ist ledig und lebt in Hernals.

In Kisumu (Kenia) wird Oswald die Fischfarmer bei Farm Africa in Marketing und Vertrieb beraten. Dabei liegt der Fokus auf Business Developement und der Gründung eines Social Franchise System.


Wie bist du auf die Idee gekommen, dass du in die Personelle Entwicklungszusammenarbeit willst?

Ich habe letztes Jahr zwei Monate Freiwilligenarbeit in Ghana gemacht. Das hat mir sehr gefallen, denn es hat mir viele Vorurteile und Ängste genommen. Zuhause stellte ich mir dann die Frage, was ich in Zukunft eigentlich tun will. – Man kann sagen, diese Stelle, die ich jetzt bald antrete, hat auf mich gewartet (er lacht). Denn ich habe sie zwar zwei Monate lang immer wieder im Internet aufgerufen, mich aber nicht beworben. Schließlich aber doch.

War für dich die Freiwilligenarbeit in Ghana eine Art Probe für den zweijährigen Einsatz mit uns?

Als ich in Ghana war, hatte ich einen Personaleinsatz noch nicht am Radar. Ich wollte einfach zwei Monate wo mitarbeiten und nicht nur als Tourist herumzureisen. Es zeigte sich aber nach der Rückkehr, dass meine Selbstzufriedenheit höher ist, wenn meine Arbeit mit Sinn erfüllt ist. – Letztlich stand ich vor der Entscheidung zwischen zwei Jobs, zwischen Geld und Sinn. Entweder in einem börsennotierten multinationalen Unternehmen, wo es darum ging, 10 Millionen mehr Umsatz zu machen, oder in Kenia mit HORIZONT3000.

Wie gefällt dir der Vorbereitungskurs bis jetzt?

Vieles ist für mich neu, spannend, anders. Ich komme aus der “normalen” Wirtschaft, wo nicht so viel Zeit für Reflexionsmöglichkeiten zur Verfügung steht.

Welche Herausforderungen erwartest du?

Wie bei jedem neuen Job: Neue Aufgaben, neue Mitarbeiter, neue Strukturen. Aber auch eine neue Kultur, neue Umgebung. Ich freu mich darauf.

Erwartungen?

Die meisten Erwartungen betreffen mich selbst. Ich möchte so gut wie möglich mit neuen Situationen umgehen und meine Aufgaben bestmöglich erfüllen. – Ich freue mich auf Neues, auf Altbekanntes im neuen Umfeld, auf Schwieriges und natürlich auch auf Dinge, die leicht von der Hand gehen.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Wo, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall reicher an Erfahrung und Wissen.

Was sagen Familie und Freunde?

Wir wissen, dass wir uns sehr vermissen werden. Darüber hinaus kennen sie mich und machen sich daher auch nur begrenzt Sorgen. Sie finden es gut, dass ich meinen Weg gehe.

Mitgliedsorganisationen