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zurück vom Einsatz: Christoph Schwarzl und Angelika Hager-Schwarzl


Christoph und Angelika waren 2 Jahre in Madang, Papua Neuguinea, für uns im Einsatz. Seit einigen Tagen sind sie wieder im Land und geben uns einen ganz kurzen Einblick ihrer Zeit vor Ort. Übrigens haben die beiden viele spannende BLOG-Beiträge auf ihrem eigenen BLOG.

Ihr seid seit kurzer Zeit zurück. Hattest du nach deiner Rückkehr einen Kulturschock?

Die erste und sehr eindrückliche Umstellung war der Straßenverkehr, nach 2 Jahren Linksverkehr, wieder zurück auf die rechte Straßenseite. Und natürlich das Wetter, das sowieso.

Was bleibt von Eurer Arbeit vor Ort übrig? Persönliches Resumee?

In den Projekten konnte man dann schon positive Ergebnissse sehen. NGO PRO hat beispielsweise einen Strategieprozess positiv durchlaufen und ein neues gut funktionierendes Projektteam aufgebaut, in der Diözese Madang gibt es jetzt einen kompetenten lokalen Trainingskoordinator, der bereits selbstständig Finanztrainings abhält und Schulen besucht um ihnen bei der Umsetzung zu helfen.

Eure größten Herausforderungen, Hindernisse, Probleme?

Der Start war eine große Herausforderung und die Art der Kommunktion, man löst vieles nonverbal. Wieder zurück in Österreich schätzen wir die stabile Strom- und Wasserversorgung, in Madang war es etwas herausfordernder.

Was hat euch am meisten persönlich bewegt, geprägt oder verändert?

Vor allem das Bewusstsein, mit wie wenig man gut leben kann, wie wenig man braucht. Der Blick in den heimischen Kleiderschrank, der übervoll ist, hat uns erschlagen. Bezüglich Kleidung ist uns aufgefallen, dass in Madang sehr wenig Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wird, Flipflops, T-Shirt und Shorts sind für Männer durchaus passende Bürobekleidung.

Was macht Ihr als nächstes?

Ankommen, Urlaub machen, Freunde und Familie treffen.

Was gebt Ihr neuen Ausreisenden als Ratschlag mit auf den Weg nach Madang?

Nicht zuviel Kleidung mitnehmen, es gibt prall gefüllte Second-Hand-Läden mit super Auswahl. Und die ersten Wochen bzw. Monate mehr Beobachten als Handeln, weil mit einem europäischen Denkhintergrund interpretiert man vieles zu schnell und anders, als es tatsächlich gemeint ist.

Danke für das Gespräch und Euren Einsatz!

 

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