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Großer Erfolg bei Neptun Wasserpreis 2017!


Weltwassertag. Der Neptun Wasserpreis 2017 wurde am 21. März, dem Vorabend des Weltwassertages, in der Aula der Wissenschaften in den Kategorien WasserFORSCHT, WasserGLOBAL und WasserKREATIV vergeben.

Das  Projekt Ökologische Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für das St. Mary’s Hospital in Gulu / Uganda, finanziert von der Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar und der Austrian Development Agency, war in der Kategorie WasserGLOBAL unter den nominierten Projekten und konnte sich am Ende über den 2. Platz freuen. Betreut und umgesetzt wurde das Projekt von HORIZONT3000, BBM und dem Ziviltechnikerbüro Sperrer.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass unsere gemeinsame Arbeit beim Neptun Wasserpreis 2017 Anerkennung gefunden hat, noch mehr freut es uns aber, dass die medizinische Versorgung und sauberes Trinkwasser in der Region gewährleistet sind“, so Erwin Eder, Geschäftsführer von HORIZONT3000.

Im Projekt  stand die ganzheitliche Betrachtung des Wasserkreislaufes im Mittelpunkt: Von der Wasser-Gewinnung (inklusive Regenwassernutzung) über die Verteilung, Speicherung  bis zur Abwasserreinigung galt es, den Kreislauf zu optimieren und aufeinander abzustimmen. Im Zuge dieser holistischen Sichtweise wurden wichtige Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion von Wasser umgesetzt.

Das St. Mary’s Hospital in Lacor, einem Vorort Gulus in Norduganda, wurde 1959 gegründet und ist mit 500 Betten inzwischen das zweitgrößte Krankenhaus in Uganda. Pro Tag werden rund 4.200 Personen (Personal, Patientinnen und Patienten sowie Angehörige), die aus Norduganda und dem angrenzenden Südsudan kommen, versorgt. Durch  stetige Erweiterung des Krankenhauses entstand in vielerlei Hinsicht Handlungsbedarf, da die Grenzwerte bei Abwasseruntersuchungen 2013 massiv überschritten wurden, wodurch das Trinkwasser vieler Menschen in der Region gefährdet  war.

Deshalb entschlossen sich die Austrian Development Agency und die Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar den Projektvorschlag von HORIZONT3000 zur Verbesserung der Versorgungssituation im St. Marys Hospital zu finanzieren. BBM aus Oberösterreich, mit jahrzehntelanger Erfahrung in ökologischen Sanierungen in Ostafrika, konnte die Ausschreibung gemeinsam mit der ugandischen Baufirma OB Technology Services gewinnen. Mit der Planung und örtlichen Bauaufsicht wurde das Ziviltechnikerbüro Sperrer beauftragt.

Erfolgreich ist das Projekt vor allem wegen seiner ganzheitlichen Wirkungen auf den Wasserkreislauf, der Mensch und Natur gleichermaßen einbezieht.

 

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