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Mit wem unsere Neuen im Kurs lernen: Margret Steixner


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Margret Steixner – Lebens- und Sozialberaterin, interkulturelle Coach & Trainerin, Universitätslektorin – Perspectives

Kommunikation und das Schaffen von tragfähigen Arbeitsbeziehungen sind bekannte Herausforderungen des Berufsalltags. Egal wo. Man findet sie in allen Branchen und an allen Orten. Ob in einem kleinen Betrieb im Waldviertel, in einem großen börsennotierten Unternehmen oder in einem unserer Projekteinsätze. Das Modul Interkulturelle Kompetenz mit Margret Steixner führt unsere neuen KollegInnen in die komplexe Welt der unterschiedlichen Weltbilder und Kommunikationsmuster. In Theorie und Praxis. Ziel des Moduls ist das Schaffen von kultureller Sensibilität. Diese beginnt damit, dass wir selbst besser verstehen, wie unsere eigenen Werthaltungen unser Verhalten bestimmen. Erst wenn wir uns selbst kennen, können wir uns auf interkulturelle Zusammenarbeit einlassen und gemeinsam was bewirken.  Die Erziehungswissenschaftlerin dissertierte über Interkulturelle Kompetenz und lebte mit ihrer Familie für insgesamt acht Jahre in verschiedenen afrikanischen Ländern.

Margret, du hast eine lange Afrikaerfahrung – was hältst du von der Personellen Entwicklungszusammenarbeit?

Margret Steixner: „Die personelle Entwicklungszusammenarbeit ist für mich ein wichtiges Instrument, das zeigt, dass wir das Ziel einer besseren Welt gemeinsam verfolgen. In der direkten Zusammenarbeit zwischen den Teams der Partnerorganisationen und den BeraterInnen findet interkulturelles Lernen statt. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für Dialog auf allen Ebenen. Ich beobachte, dass sich die Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit viel zu schnell ändern und Instrumente als nicht mehr zeitgemäß gelten. Aus meiner Sicht geht es auch bei der Nutzung von verschiedenen Instrumenten der EZA um das bewusste Zulassen von DIVERSITÄT. Denn Vielfalt ist immer besser als Einfalt.“

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