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Mobilität ist teilbar – Mit MIVA in der Schottergrube


Jeder Vorbereitungskurs hat einige Highlights. Einer war wieder das MIVA-Fahrsicherheitstraining in Stadl Paura. MIVA (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) langjähriger Projektpartner von HORIZONT3000 ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche und besser durch die Christophorus Aktion bekannt. MIVA macht für ProjektpartnerInnen im globalen Süden unter dem Motto „Mobilität ist teilbar“ im wahrsten Sinne des Wortes Kilometer. MIVA setzt pro Jahr ca. 300-400 Projekte in 59 Ländern, in Form von geländegängigen Fahrzeugen aller Art, um.

Nachdem am ersten Tag des Trainings Fahrzeugkunde mit Markus Müller im Mittelpunkt stand, ging es am zweiten Tag unter Anleitung von Christian Karlberger, Fahrsicherheitsexperte vom ÖAMTC, raus ins Feld, genauer gesagt in eine nahe gelegene Schottergrube. Zuvor wurden die KursteilnehmerInnen noch auf die verschiedensten Notsituationen und alle möglichen und unmöglichen Ereignisse vorbereitet. Fahren im Schlamm, Fahren durch Flüsse, Fahren auf Sand, und, und, und. Oberster Grundsatz im freien Gelände: „So langsam wie möglich, so schnell wie notwendig.“ Vor allem geht es darum die Sinne der KursteilnehmerInnen zu schärfen und dafür zu sensibilisieren, wie sich ein Auto in Extremsituationen verhält. „Es soll danach jeder das Gefühl haben, wie weit er/sie gehen kann, ohne sich selbst dabei zu über- oder unterschätzen. Meistens ist etwas mehr möglich als wir glauben,“ so Karlberger weiter. Genau so war es dann auch.  In kurzer Zeit wurden viele praktische und nützliche Tipps von Profis weitergegeben, die dann beim nachmittäglichen Praxistest angewandt und gerade deshalb auch verstanden wurden.

Danke an das ganze Kursteam von MIVA: Christine Parzer, Birgit Gruber, Markus Müller, Guntram Rütershoff, Norbert Demmelbauer, Manfred Pichler, Christian Karlberger.

Übrigens war die Grillerei top!

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