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Eberhard Sauermann: Nicaragua in der Literatur


Eberhard Sauermann: „Angeregt von meiner Arbeit am Kommentar zu Dietmar Schönherrs Nicaragua-Roman „Die blutroten Tomaten der Rosalía Morales“, in dem ich mich mit seinen Solidaritätsprojekten in Nicaragua beschäftige, habe ich andere Nicaragua-Romane gelesen, von denen es ein Dutzend gibt, zwischen 1985 und 2017 erschienen. Mich hat interessiert, wie deutschsprachige Romane, die von Nicaragua handeln oder in Nicaragua spielen, die politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse in diesem Land thematisieren, und in erster Linie, wie sie die sandinistische Revolution und ihre Folgen behandeln. Der Aufsatz, der daraus entstanden ist, behandelt die Vorgeschichte (besonders die sandinistische Revolution), Reportagen darüber und vor allem Romane über Nicaragua.“

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Eberhard Sauermann, geboren in Feldkirch, studierte Germanistik und Geschichte in Innsbruck und war bis zu seiner Pensionierung ao. Univ.-Prof. am Forschungsinstitut Brenner-Archiv sowie am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck. Er verfasste zahlreiche Publikationen über Georg Trakl, Franz Fühmann, die Zeitschrift „Der Brenner“ und Kriegsdichtung, zuletzt die Studie „Die Rezeption Georg Trakls in Zeiten der Diktatur“ über die Stigmatisierung, Instrumentalisierung und Anerkennung Trakls in der NS-Zeit und der DDR. Außerdem ist er Herausgeber der Innsbrucker Trakl-Ausgabe und der Neuausgabe von Dietmar Schönherrs Nicaragua-Roman „Die blutroten Tomaten der Rosalía Morales“.

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