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Zivilgesellschaft am Westbalkan für globale Entwicklung


IMG_0046Am 4. und 5. Februar 2016 fand in Belgrad das erste Partner- und Strategy Meeting im Projekt „Western Balkan CSOs for Global Develoment“ statt. Ziel dieses auf zwei Jahre angelegten und von der ADA kofinanzierten Nachfolgeprojekts von TRIALOG ist es, entwicklungspolitisch interessierte Civil Society Organisations (CSO) in den Westbalkanländern zu vernetzen, das entwicklungspolitische Bewusstsein zu stärken und den Aufbau entwicklungspolitisch aktiver CSO-Plattformen zu fördern. Partner im Projekt sind Civic Initiatives (Serbien), Association People’s Parliament (Serbien), Center for the Development of Nongovernmental Organisations (Montenegro), Macedonian Center for International Cooperation (MCIC) und das regionale Balkan Civil Society Development Network (BCSDN). Die solvakische Pontis Foundation kooperiert mit HORIZONT3000 im Projekt mit Förderung von SlovakAid und implementiert das Projekt mit den albanischen Partnern Institute for Democracy and Mediation. In Österreich kollaborieren wir mit der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung OEFSE.

IMG_0026_cutBeim ersten Partnertreffen ging es um das gegenseitige Kennenlernen, wurden Projektinhalte und -pläne diskutiert, der europäische Dachverband CONCORD vorgestellt und sich über den Status der CSO-Landschaft sowie die politischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern ausgetauscht. Langjährige TRIALOG Partner, die slowenische Plattform SLOGA und die jüngste Plattform CROSOL aus Koratien berichteten von ihren Erfahrungen und Herausforderungen beim Aufbau entwicklungspolitischer Plattformen in einem Umfeld, in dem die soziale Entwicklung ungenügend und der Beitritt zu EU noch nicht vollzogen ist. EU-Beitrittsverhandlungen und die damit verbundene Verpflichtung der Regierung, einen Rahmen für Entwicklungszusammenarbeit zu schaffen, sind eine wichtige Motivation, sich für globale Gerechtigkeit und entwicklungspolitische Fragen einzustetzen. Gleichzeitig ist es wichtig, andere Gründe für entwicklungspolitisches Engagement, wie internationale Solidarität und gemeinsame Verantwortlichkeit für diese Eine Welt, zu fördern, da die Beitrittsprozesse in den Partnerländern ein ganz unterschiedliches Niveau haben und jederzeit ins Stocken geraten können. Erfahrungsaustausch ist ein wesentliches Element des Projektes und spiegelt sich in den verschiedene Aktivitäten wider. Geplant sind regionale Workshops zu Entwicklungszusammenarbeit und entwicklnugspolitischer Bildungsarbeit, eine Studienreise zu EU28 Plattformen und Semiare auf Länderebene.

IMG_0038_TVDer zweite Tag widmete sich der Agenda 2030 für nachhaltige Entiwcklung bzw. den Sustainble Development Goals. Nach einem kurzen Input von Thomas Vogel erarbeiteten die TeilnehmerInnen eigene Strategien zum Engagement mit CSOs, politischen EntscheidungsträgerInnen und Jugendorganisationen. Anschließend erfolgte eine Austausch über die Erfahrungen mit den Flüchtlingsbewegungen auf der „westlichen Balkanroute“ der letzten Monate und den Zusammenhang von Migration und Entwicklung. Aufgrund der aktuellen Situation wird uns das Thema während der zweijährigen Projektlaufzeit begleiten und immer wieder aufgegriffen werden.

 

 

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