The HORIZONT3000 portfolio

Our work


Financing projects

The three-year programme with the Austrian Development Agency (ADA) is the core of the financing projects area. Other sources of funds apart from the Austrian development agency ADA include the Member Organisations of HORIZONT3000, the EU and other public and private donors.

 

Technical Assistance Programme

The technical assistance provided by HORIZONT3000 does much more than just share know-how. Intense project-specific training and intercultural preparation complement the well-founded professional training and practical experience of our technical advisors. The job profiles we look for depend on the needs of the partner organisations.

 

 

Beispiele


Ökologische Sanierung

Die ökologische Sanierung des St. Luke Hospital Angal in Uganda, finanziert von der Medicor Foundation Liechtenstein und der DKA, ermöglicht die Versorgung des über 50 Jahre alten Krankenhauses mit sauberen Trinkwasser, Solarstrom, Sanitär- und Abfallwirtschaftssystemen. Für über 180.000 Menschen ist dieses 120-Betten Krankenhaus der einzige Ort, wo eine medizinische Betreuung für die Bevölkerung verfügbar ist. 2016 wurden über 48.000 PatientInnen versorgt.

Organisationsentwicklung

Christian Schäfer, Hotelfachmann und Absolvent der Internationalen Entwicklung, berät in Gulu die NGO BOSCO UGANDA in Organisationsentwicklung und Management.
Ziel des Personaleinsatzes ist die Weiterentwicklung von institutionellen Strukturen und Kapazitäten und die Stärkung des Managements. Schwerpunkte der Beratung sind Projektmanagement, Monitoring und Evaluierung, Ressourcenmobilisierung und Strategie.

Wissensmanagement

Seit 2010 wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit das Programm KNOWHOW3000 unterstützt, um die Optimierung der Wissensnutzung innerhalb der und zwischen den Partnerorganisationen zu fördern. Ziel des Projekteinsatzes ist die Verbesserung der technisch-methodologischen Kapazitäten zur Generierung und Austausch von Wissen der Partnerorganisationen von HORIZONT3000 in Zentralamerika.

 

Ernährungssicherheit

Das laufende Senegal-Programm mit Schwerpunkt Ernährungssicherheit, hauptfinanziert von LED und ADA, integriert seit 2016 die Komponente der funktionalen Alphabetisierung. KleinbäuerInnen, vorwiegend Frauen, werden in neuen Anbaumethoden und in den Grundkenntnissen des Schreibens und Rechnens geschult. Die Kurse finden in den Nationalsprachen Wolof, Serer und Mandingue statt und beziehen sich auf den Lebensalltag der TeilnehmerInnen. Dieses Empowerment sichert nachhaltige Lebensgrundlagen.

Klimaschutz

Martina Luger, Ökologin und Umweltpädagogin aus Wien, berät in Nicaragua die Universität BICU und die NGO blueEnergy in den Bereichen Umweltschutz und Klimawandel. Durch den Projekteinsatz wird das Thema Klimawandel bei beiden Organisationen in Strategie und Entwicklungsprojekten verankert. Ziel ist die Umsetzung des Klimawandelschwerpunkts in verschiedenen organisatorischen Bereichen (Richtlinien, Projekten, Forschung, Lehre etc.) und die Schulung des lokalen Personals.

Politikdialog

Das Konsortialprojekt fünf österreichischer NGOs (koordiniert von HORIZONT3000, kofinanziert von der ADA), hat die Stärkung der Kapazitäten und das Cross-learning von NGOs in Ostafrika (Kenia, Tansania, Uganda und Ruanda) für wirksames Politikdialog-Engagement zum Ziel. So sollen sie sich besser zu ihren Kernthemen einbringen können, langfristig die Bedürfnisse der marginalisierten Bevölkerung von politischer Seite wahrnehmen und mit entsprechenden Ressourcen ausgstatten können.

Länder


HORIZONT3000 arbeitet in Ländern des globalen Südens. Wir sind in Schwerpunktländern mit unseren Finanzierungsprogrammen und in der personellen Entwicklungszusammenarbeit tätig.

aethiopienbrasilienel_salvadorguatemalakeniamosambiknicaraguapapua_neuguineasenegalsuedsudantansaniauganda

*Für nähere Informationen zu den Ländern auf das jeweilige Symbol klicken

 

Sektoren und Aktionsfelder


HORIZONT3000 ist schwerpunktmäßig in den Sektoren ländliche Entwicklung und Schutz natürlicher Ressourcen, Zivilgesellschaft und Menschenrechte und Bildung tätig. Innerhalb dieser Sektoren wird die Arbeit zu den Themenfeldern Klimawandel, Wirtschaft & Entwicklung sowie Politikdialog ausgebaut.

Ländliche Entwicklung-Management natürlicher Ressourcen

Der Schwerpunkt der Arbeit von HORIZONT3000 und seinen ProjektpartnerInnen besteht darin, einen Beitrag zur nachhaltigen und ökologischen Nutzung natürlicher Ressourcen zu leisten, den Einsatz erneuerbarer Energien zu verbreiten, Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen und zur Herstellung von Ernährungssouveränität beizutragen. Die Anstrengungen zur Erreichung der Ernährungssouveränität zielen insbesondere darauf ab, einen langsamen und stetigen Wandel zur ökologischen (und nachhaltigen) Landwirtschaft zu unterstützen. Darüber hinaus werden Aktivitäten verfolgt, die partizipative und selbsttragende Methoden der Einkommensschaffung oder der Spar- und Mikrokreditvergabe fördern.

Projekte gibt es in folgenden Regionen und Ländern:

Kenia, Tansania, Uganda, Äthiopien, Süd Sudan, Nicaragua, Guatemala, El Salvador, Senegal, Brasilien, Mosambik and Papua Neu Guinea.

Bildung

Der Schwerpunkt von HORIZONT3000 in diesem Schlüsselsektor liegt in der Entwicklung von Kapazitäten von Stakeholdern auf beruflicher und universitärer Ebene sowie auf anderen Ebenen wie Management, Verwaltung und Lehrpersonal, um die Bildungsqualität insbesondere für den ländlichen Raum  und marginalisierte Bevölkerungsgruppen zu erhöhen. Qualität der Bildung in diesem Kontext bedeutet auch, dass sie partizipativ und eng mit dem lokalen Entwicklungsbedarf verknüpft ist.

Projekte aus diesem Sektor findet man in folgenden Ländern:

Süd Sudan, Uganda, Kenia, Mosambik, Nicaragua, Papua Neu Guinea, West Balkan (Serbien, Mazedonien, Albanien, Montenegro, Slovakei)

Menschenrechte-Zivilgesellschaft

In diesem Bereich trägt HORIZONT3000 zur Verteidigung der Rechte von gefährdeten und marginalisierten Gruppen wie Frauen, Kinder/Jugendliche, indigene Bevölkerungsgruppen und benachteiligte Landbevölkerung bei und stärkt Organisationen der Zivilgesellschaft, damit sie Akteure für einen Wandel in Richtung mehr Gerechtigkeit in ihren Gesellschaften werden können.

Die Projekte befinden sich in folgenden Regionen:

Nicaragua, Guatemala, El Salvador, Kenia, Tansania, Uganda, Senegal, Mosambik, Brasil, Papua Neu Guinea

Was uns auszeichnet

Unser Profil


Maßgeschneiderte Leistungen

Unser Leistungsangebot orientiert sich am Bedarf unserer Partnerorganisationen. Die enge Kooperation mit unseren Mitgliedsorganisationen ermöglicht skalierbare Interventionen; vom Kleinprojekt bis zu komplexen Kofinanzierungen in internationalen Konsortien, von punktueller Beratung bis zum mehrjährigen Personaleinsatz. Eine besondere Qualität unserer Leistungen sind die Synergieeffekte zwischen den verschiedenen Instrumenten.

Lokal verankert, gut vernetzt

Unsere Schlüsselfunktion ist die Vernetzung von AkteurInnen aus verschiedenen Kulturen und unterschiedlichen Ebenen. Unsere Länderbüros und Fachkräfte der personellen EZA gewährleisten basis-nahe Arbeit vor Ort. Wir verfügen über umfassende Erfahrung in der Koordination von Netzwerken und Konsortien.

 

Wir entwickeln Kapazitäten

HORIZONT3000 ist Spezialistin für die Stärkung lokaler Kapazitäten – personell, organisational und gesamtgesellschaftlich. Das hierzu notwendige Know-how in personeller EZA, Organisationsentwicklung und Wissensmanagement entwickeln wir systematisch weiter.

Höchste Standards

HORIZONT3000 hat jahrzehntelange Erfahrung mit Programmen der personellen und der finanziellen Entwicklungszusammenarbeit. Gestützt auf ein hoch qualifiziertes Team vereint unser Ansatz Partnerschaft auf Augenhöhe mit höchsten professionellen Standards.

Impact


Herausforderung Wirkungsmessung

HORIZONT3000 hat zwei Pilotstudien zur Wirkungsmessung durchgeführt: über die Kofinanzierungsprojekte im Bereich “Ländliche Entwicklung – Management natürlicher Ressourcen” der letzten 10 Jahre in Zentralamerika und eine Studie über die Personelle Entwicklungszusammenarbeit (PEZA) der letzten 5 Jahre in Ostafrika. Denn schließlich geht es für die Begünstigten unserer Arbeit darum, welcher langfristige Nutzen auch einige Jahre nach Ende der direkten Projektunterstützung noch in unseren Partnerländern nachwirkt.

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