Unsere Eigentümerstruktur

Mitgliedsorganisationen und Vorstand


HORIZONT3000 wird von neun katholischen Basisorganisationen aus ganz Österreich getragen, die als Mitgliedsorganisationen für das Eigenkapital sorgen und aus deren Reihen sich Generalversammlung und Vorstand zusammensetzen.

Vorstand

Der Vorstand ist das Leitungsorgan von HORIZONT3000. Er wird von der Generalversammlung gewählt und tritt mindestens viermal pro Jahr zusammen. Er umfasst mindestens drei und höchstens sechs Migliedsorganisationen (derzeit sind es sechs).  Die Aufgaben des Vorstands sind unter anderem: die Bestellung der Geschäftsführung, die Beschlussfassung von Budget und Jahresabschluss zur Vorlage an die Generalversammlung, Beratung der Generalversammlung und die Aufsicht über die Geschäftsführung.

Generalversammlung

Die Generalversammlung setzt sich aus den VetreterInnen unserer Mitgliedsorganisationen zusammen und muss laut Statut mindestens einmal jährlich vom Vorstand einberufen werden. Üblicherweise tritt sie zweimal pro Jahr zusammen. Einige ihrer Aufgaben sind die Wahl des Vorstands, die Festlegung des Mitgliedsbeitrags, der Beschluss des Budgets, die Genehmigung des Jahresabschlusses, die Änderung der Statuten und Beschlüsse über Vision, Mission und Strategie von HORIZONT3000.

dka_großDie Dreikönigsaktion, das Hilfswerk der Katholischen Jungschar, ist neben der Koordination der österreichweiten Sternsingeraktion für die fachlich fundierte Vergabe der gesammelten Spendengelder zuständig. Förderung von Kindern und Jugendlichen, Bildung, Sicherung von Lebensgrundlagen, Menschenrechte und Pastoralarbeit: In rund 500 Projekten aus diesen Bereichen werden über eine Million Menschen in den Armutsregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas direkt unterstützt. Dabei arbeitet die Dreikönigsaktion eng mit zuverlässigen Partnerorganisationen vor Ort zusammen. In Österreich tritt die Dreikönigsaktion ein, die Verantwortung für eine gemeinsame Welt wahrzunehmen und ruft zu solidarischem Handeln auf. Neben der Projektarbeit ist sie daher auch in den Bereichen Bildungsarbeit, Anwaltschaft und Lobbying tätig.

KoKMBNeuFarbe Die Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) versteht sich als Drehscheibe und Initiatorin von Männerarbeit in Österreich. Ein fixer Teil der Arbeit der KMBÖ ist das Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit seit mehr als 50 Jahren. Durch die Aktion  „SEI SO FREI für eine gerechte Welt“ unterstützt die KMBÖ Basisorganisationen, private und öffentliche Entwicklungseinrichtungen und Sozial- und Entwicklungseinrichtungen in Afrika und Lateinamerika in ihrer Arbeit. Durch die Förderung nachhaltiger Projekte, stärkt die KMBÖ die Selbständigkeit der Menschen in den Ländern des Südens.

bsinDie kirchliche Stiftung „Bruder und Schwester in Not - Diözese Innsbruck“ ging 2009 aus der 1961 ins Leben gerufenen Aktion „Bruder in Not“ hervor. Mit den in der Diözese Innsbruck gesammelten Spenden fördert Bruder und Schwester in Not Projekte und Programme in Bolivien, El Salvador, Kenia, Tansania und Uganda. „Bruder und Schwester in Not“ führt selbst keine Projekte durch sondern arbeitet partnerschaftlich mit regierungsunabhängigen Organisationen, diözesanen Einrichtungen, kirchlichen Basisgruppen und Bildungseinrichtungen zusammen. Verbesserte Lebenschancen für benachteiligte Menschen sowie Friede, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung sind Leitziele der Projektarbeit in den Ländern des Südens. Zusätzlich zur internationalen Projektarbeit sieht es Bruder und Schwester in Not als Auftrag, in Tirol das Bewusstsein für einen solidarischen Lebensstil zu fördern.

Die kfb ist eine Gemeinschaft von Frauen, die einander auf dem Weg der Persönlichkeitsentfaltung begleiten und sich gegenseitig ermutigen, festgelegte Rollenbilder zu überwinden. Im Rahmen der Aktion Familienfasttag tritt die kfb unter dem Aspekt des weltweiten Teilens dafür ein, die Lebensbedingungen von Menschen in den Ländern des Südens zu verbessern, Frauen zu ermächtigen und Menschenrechte einzufordern. Gleichzeitig arbeitet die kfb daran, das entwicklungspolitische Bewusstsein in unserem Land zu schärfen und globale Zusammenhänge aufzuzeigen. Die unmittelbare Zuständigkeit für Organisation und Durchführung der Aktion liegt beim Referat für Entwicklungspolitik der kfb.

Das Welthaus der Diözese Graz-Seckau ist seit 1970 die entwicklungspolitische Institution der katholischen Kirche in der Steiermark. Die zentrale Aufgabe des Welthaus ist der weltweite Einsatz für Menschenwürde und Gerechtigkeit. Das Welthaus fördert innovative und nachhaltige Programme, die es Menschen ermöglichen, die Gestaltung ihres Lebens und ihrer Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei bei den Ländern des Südens und in Ost- und Südosteuropa. Entwicklung bedeutet Veränderung – in Armutsregionen, aber auch in Österreich, daher kooperieren im Welthaus Projekt- und Bildungsarbeit eng miteinander.

Logo Referat BILD + SCHRIFTZUG blauDas Referat für Weltkirche, Mission und Entwicklungsförderung ist das offizielle Büro der Erzdiözese Wien, das im Auftrag des Erzbischofs die Agenden des Bereiches Weltkirche, Mission und Entwicklung wahrnimmt. Zu den Aufgaben zählen: Vernetzung und Koordinierung aller Aktivitäten für Weltkirche, Mission und Entwicklungsförderung in der Erzdiözese Wien; Organisation und Begleitung von kirchlichen Entwicklungs-Einsätzen, Information über Kurz- und Langzeit-Volontariate, Begegnungsreisen und Austauschprogramme;Vergabe der von der Erzdiözese Wien bereitgestellten Geldmittel für Partnerprojekte im Süden (inkl. der zweckgewidmeten Kirchenbeiträge); Förderung von Partnerschaften und Würdigung des Engagements durch die Vergabe des Florian-Kuntner-Preises; Unterstützung von Eine-Welt-Gruppen und Weltkirche-Verantwortlichen in den Pfarren.

Als Hilfsorganisation der Katholischen Kirche setzt sich die Caritas mit ihren neun Diözesanorganisationen in vielfältiger Weise für die Betroffenen ein. Unabhängig von deren sozialer, nationaler oder religiöser Zugehörigkeit berät, begleitet und unterstützt die Caritas Menschen in schwierigen Lebenssituationen, mit Krankheit oder Behinderung, nach Unglücksfällen oder Katastrophen. Weil Not in jedem Land ein anderes Gesicht hat, ist die Caritas Österreich in ihrer Auslands- und Katastrophenhilfe in das internationale Caritas-Netzwerk eingebunden. 162 Caritas-Organisationen in über 200 Ländern stehen weltweit im Dienst der Menschlichkeit.

Bruder und Schwester in Not_RGBBruder und Schwester in Not ist eine Einrichtung, die in der Diözese Gurk-Klagenfurt von der Katholischen Aktion getragen wird. Für unsere Projekte sammeln wir bereits seit 1962. Wir arbeiten mit Menschen unabhängig von ihrer politischen, religiösen und ethnischen Zugehörigkeit zusammen, wobei die Erfahrungen unserer Partner in Lateinamerika, Afrika und Asien wichtige Grundlagen für unser Handeln sind.

ahw_logo_name_rzDas Aussätzigen-Hilfswerk Österreich entstand 1958 als Leprahilfswerk. Wir sind eine Stiftung kirchlichen Rechts. Wir verstehen uns als Menschenrechtswerk der katholischen Kirche im Gesundheitssektor und arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit. Als „Aussätzigen-Hilfswerk“ befassen wir uns mit Prozessen, die aussätzig machen. Denn totale Ausgrenzung aufgrund von stigmatisierenden Krankheiten gibt es bis heute. Eine Benennung von krankheitsbetroffenen Partnern als „leprös“, „aussätzig“ oder als „Aussätzige“ lehnt das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich ab.

Vorstandmitglieder


Georg Matuschkowitz

Vorstandsvorsitzender, Caritas Österreich



Sigrun Zwanzger

Vorstandsvorsitzende, Welthaus Graz – Diözese Graz-Seckau



Jakob Wieser

Dreikönigsaktion – Hilfswerk der Katholischen Jungschar



Christian Reichert

Katholische Männerbewegung Österreichs



Ursula Scheiber

Bruder und Schwester in Not – Diözese Innsbruck



Cornelia Barger

Katholische Frauenbewegung Österreichs



 

Mitgliedsorganisationen