
Nicaragua
Nicaragua ist seit der Sandinistischen Revolution ein priorisiertes Partnerland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Die sozialen Errungenschaften, die Nicaragua im Laufe der 1980er Jahre verzeichnen konnte, wurden unter anderem durch Strukturanpassungsprogramme, zunehmende Korruption und fragwürdige Pakte zur Machterhaltung wieder zu nichte gemacht. Die Wahlen vom November 2006 brachten mit dem Sieg der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) viele - auch personelle - Änderungen in den staatlichen Institutionen und eine politische Neuorganisation im Land. Eine Verbesserung im Sozialbereich konnte insbesondere in den Atlantikregionen verzeichnet werden.
HORIZONT3000 ist in Nicaragua in den Sektoren Ländliche Entwicklung, Gesundheit, und Bildung tätig. Den inhaltlichen Schwerpunkt der Projektaktivitäten bilden Frauenförderung, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie die Arbeit gegen HIV/Aids. Der geografische Fokus liegt in den Regionen Madriz, Managua, Estelí, Rio San Juan sowie in den durch ethnische und kulturelle Vielfalt gekennzeichneten autonomen Atlantikregionen. In Managua selbst befindet sich das HORIZONT3000 Landesbüro für Nicaragua. Es ist mit der Planung, Durchführung und Evaluierung der Programme und Projekte betraut.
Von den HORIZONT3000-Mitgliedsorganisationen sind insbesondere die Dreikönigsaktion (DKA), die Katholische Männerbewegung (KMB) und die Katholische Frauenbewegung (kfb) in Nicaragua engagiert. Neben der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) ist auch die EU ein wichtiger öffentlicher Fördergeber. Weitere Finanzierungen erfolgen durch Firmen und private Organisationen in Europa, sowie eine Vielzahl privater Solidaritätsgruppen in Österreich.
Projektreportagen
Auch Mädchen haben Rechte
Zwei Jahre nach Hurrican Felix
News

Ausgeschriebene Stellen
Papua-Neuguinea, TischlerIn/ZimmererIn für St. Josephs College Mabiri
Konzert & Jam Session am 17.9.

Anlässlich des UN-Review Summit zu den Millenniumsentwicklungszielen und im Rahmen der weltweiten „Standup“ Kampagne der Vereinten Nationen (17.9.-19.9.) lädt der Dachverband Globale Verantwortung zu
Konzert & Jam Session mit Sambattac und Oficina Art Vienna
Freitag, 17. September 2010, um 17 Uhr beim Platz vor dem MQ (Ecke Mariahilferstraße).
Die Veranstaltung findet nur bei trockener Witterung statt.
African Press Day 2010
23. - 24.9.2010
Radio Afrika TV nimmt die Fußball WM zum Anlass, die österreichische Medienpolitik Afrika bzw. AfrikanerInnen betreffend zu analysieren. Ziel ist es, dass sich besonders die Medienentscheidungsträger sowie die öffentliche Meinung in Österreich, mit Ereignissen und Entwicklungen in Afrika sowie mit der Lage der AfrikanerInnen in ihrer Heimat oder in Gastländern, und auch mit der medialen Berichterstattung darüber, auseinandersetzen.
Teilnahmegebühr: 100 Euro (StudentInnen ermäßigt)
Anmeldung unter: office@radioafrika.net
Anmeldeschluss: 05.09.2010
Details und Anmeldung unter: http://www.radioafrika.net/2010/08/10/african-press-day-afrikas-dimension-in-der-westlichen-medienlandschaft/
Oikocredit MultiplikatorInnen-Workshops
3.9.2010 in Wien und 24.9.2010 in Graz
Oikocredit bietet in Österreich eine Möglichkeit, Geld sozial nachhaltig zu veranlagen und Mikrokredit-Projekte in 70 Ländern weltweit zu fördern. Bei den MultiplikatorInnen-Workshops erhalten Sie detaillierte Informationen über Oikocredit, können einzelne Fragen diskutieren und es wird gemeinsam überlegt, wie wir den Bekanntheitsgrad dieser Initiative in Österreich steigern können.
Nähere Informationen und Anmeldung unter http://www.oikocredit.org/site/at/
Menschen im Einsatz
Michaela Faulhammer
Das Team von NGO PRO unterstützt NGOs und CBOs aus dem Feld der Enwicklung von Zivilgesellschaft in Papua Neuguinea bei deren Maßnahmen zu den Themen Capacity ...
Michaela Faulhammer studierte Soziologie und Public Relations an der Uni Wien. Danach war sie einige Jahre lang als Managementberaterin, Coach und Mediatorin ... mehr
Einsatzland: Papua-Neuguinea
Projekt: Beraterin NGO Promotion, Madang
In Papua Neuguinea ist die Leistung des öffentlichen Sektors gering und erreicht außerdem die ländliche Bevölkerung schwer. Zivilgesellschaftliche ...
