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Uganda

Zu Beginn des Jahres 2008 richteten sich große Hoffnungen auf die Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der Lord’s Resistence Army (LRA) unter dem Rebellenführer Joseph Koni und der Zentralregierung in Kampala. Dieses Abkommen kam leider bis heute nicht zustande, da Koni im letzten Augenblick seine Unterschrift unter das Dokument verweigerte. Gründe hierfür lassen sich nur erahnen. So zum Beistpiel, wäre Konis persönliche Zukunft nach Abschluss eines Friedensvertrages nach weiterhin unsicher.

In der Zwischenzeit kam Bewegung in die Internally Displaced People Camps (IDP) in Norduganda. Mehr und mehr Menschen trauen sich, die Camps in Richtung Heimat zu verlassen. Ein Prozess, der bis zu seinem Ende sicherlich noch Jahre in Anspruch nehmen wird, da in den Herkunftsdörfern die Infrastruktur (Wasserversorgung, Schulen, Kommunikation, Transportwesen, medizinische Versorgung etc) teilweise gänzlich zerstört ist, und es daher viele vorziehen, einstweilen in den IDP-Camps zu verweilen. Mit großer Sicherheit ist der Anteil der traumatisierten Bevölkerung im Norden des Landes noch recht hoch. Verschiedene NGOs versuchen dieser Schwierigkeit mit ihren Aktivitäten auf unterschiedlichster Weise entgegenzutreten.

Uganda ist von den weltweiten Erhöhungen der Energie- und Lebensmittelkosten nicht verschont geblieben. Zumal die Krise in Kenia Anfang 2008 in weiten Teilen des Landes die Versorgung mit dem Notwendigsten erheblich erschwert hat. Unglücklicherweise sind im August 2008 erneut Streitigkeiten zwischen der Regierung in Kampala und Mengo, der traditionellen Buganda-Verwaltung, bezüglich der Landordnung aufgetreten. Einige Mengo-Vertreter wurden für einige Tage sogar inhaftiert. Auf Druck der Bevölkerung musste diese Maßnahme von der Regierung zurückgenommen werden. Zu erwähnen bleibt, dass Uganda durch das CHOGM-meeting (Commonwealth Heads of Government Meeting) im November 2007 eine Aufwertung erfahren hat und diese Vorstellung weiterhin nach außen pflegt.

In der Hauptstadt Kampala befindet sich das HORIZONT3000-Regionalbüro, welches für das gesamte HORIZONT3000-Programm in den Ländern Uganda, Kenia und Tansania zuständig ist. HORIZONT3000 ist in den Sektoren Ländliche Entwicklung, Gesundheit und Zivilgesellschaft/Menschenrechte/Demokratie in Uganda präsent. Hier werden Projekte mittels Entsendung von Fachkräften und durch Finanzierungen unterstützt. Der Schwerpunkt der Kooperation in Uganda liegt im Bereich integrierte ländliche Entwicklung. Alle Sektoren betreffend steht die Entwicklung der lokalen Partnerorganisationen und die Stärkung ihrer personellen Kapazitäten im Mittelpunkt.

Uganda ein Schwerpunktland der kirchlichen und staatlichen EZA in Österreich. Die Mitgliedsorganisationen von HORIZONT3000, wie Dreikönigsaktion (DKA) und die Katholischen Männerbewegung Innsbruck und Linz (KMB) sind schon viele Jahre in Uganda tätig und ko-finanzieren Projekte mit der OEZA in den drei oben genannten Sektoren und Ländern. Die Rolle von HORIZONT3000 ist dabei die Beratung, Begleitung und Unterstützung der Projektpartner bei der Projektplanung und -implementierung und die Begleitung der Personaleinsätze sowie die Koordination der Partner – und Geberinteressen.

Projektreportagen
Solarlaternen für Fischerdorf

Energieeffizienz und Erdäpfelsalat

Solarbetriebene Früchtetrocknung

Breaking the Silence

Zurück zur Normalität in Nord-Uganda

Website des Vorort-Büros: www.horizont3000.at/eastafrica


News

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Ausgeschriebene Stellen

Papua-Neuguinea, TischlerIn/ZimmererIn für St. Josephs College Mabiri

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AidWatch Report 2010

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Am 10.6. ist in Brüssel offiziell der AidWatch Report des europäischen Dachverbands CONCORD erschienen, der jährlich die Entwicklungshilfe-Ausgaben der EU-Staaten unter die Lupe nimmt. Mehr dazu finden Sie hier


Look - this is my Nana!

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Papua-Neuguinea Rückkehrerin Margit Ganster-Breidler im Interview mehr


Oikocredit MultiplikatorInnen-Workshops

3.9.2010 in Wien und 24.9.2010 in Graz

Oikocredit bietet in Österreich eine Möglichkeit, Geld sozial nachhaltig zu veranlagen und Mikrokredit-Projekte in 70 Ländern weltweit zu fördern. Bei den MultiplikatorInnen-Workshops erhalten Sie detaillierte Informationen über Oikocredit, können einzelne Fragen diskutieren und es wird gemeinsam überlegt, wie wir den Bekanntheitsgrad dieser Initiative in Österreich steigern können.

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.oikocredit.at


Rückkehrerbericht

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Zuckerfrucht & Chili: Sechs Jahre in Papua Neuguinea

Von 2004 bis 2010 war die gelernte Köchin, Hauswirtschaftslehrerin und landwirtschaftliche Facharbeiterin Margarete Wallner im Maria Kwin Senta im Hochland Papua Neuguineas tätig. Finanziert wurde der Einsatz von der OEZA Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Hier gibt´s ein Interview mit ihr.


Menschen im Einsatz

Stephanie Ströble

Beraterin Gesundheitsbereich

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Einsatzland: Papua-Neuguinea

Projekt: Beraterin im Gesundheitsbereich, Bougainville

Papua Neuguinea ist ein Land ohne industrielle Struktur und somit zu fast 100% vom Import industrieller Heilmittel abhängig. Dabei verfügt ...


Weitere Projekte

Uganda, Media Consultant für Human Rights Focus bei HURIFO, Gulu