Albanien

Albanien ist immer noch eines der ärmsten Länder in Europa. Ein tiefer Einschnitt war die Pyramidenkrise 1997, in welcher auch viele private Anleger ihr Geld verloren. In den letzten Jahren verzeichnet Albanien aber ökonomische Zuwächse und konnte sich politisch stabilisieren. Die privaten Spareinlagen machen mittlerweile rund 23% des BIP aus - dank Überweisungen von Auslandsalbanern in die Heimat. 

Seit der Zulassung des Mehrparteiensystems 1991 dominieren die Sozialistische und die Demokratische Partei. Aus den Parlamentswahlen im Jahr 2005 ging die Demokratische Partei als die stärkste hervor, die Wahlen verliefen demokratisch, obwohl einige Unstimmigkeiten zu verzeichnen waren. Albanien wird als potentieller Kandidat für die EU-Mitgliedschaft gehandelt und nimmt am EU-Programm zur Stabilisierung und Mitgliedschaft seit Juni 2006 teil.

Das HORIZONT3000 Programm zielt auf die Gleichstellung von Frauen und die Wahrung ihrer Rechte ab. Die albanische Gesellschaft ist streng patriarchalisch geprägt. Vor allem in ländlichen Gebieten dominieren Traditionen, die Frauen stark benachteiligen. Frauen sind nicht nur im öffentlichen Leben unterrepräsentiert, sie verfügen auch über wenig bis keine Entscheidungsmacht innerhalb der eigenen vier Wände. Ihr Zugang zu Bildung ist stark eingeschränkt, darüber hinaus sind Frauen und Mädchen oftmals Opfer häuslicher Gewalt und Beute für Frauenhändler.

Die Projekte in Albanien werden gemeinsam mit der Mitgliedsorganisation Welthaus Graz (WHG) umgesetzt. Wichtige öffentliche Fördergeber sind die OEZA und die Stadt Wien.


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Ausgeschriebene Stellen

Papua-Neuguinea, TischlerIn/ZimmererIn für St. Josephs College Mabiri

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Konzert & Jam Session am 17.9.

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Anlässlich des UN-Review Summit zu den Millenniumsentwicklungszielen und im Rahmen der weltweiten „Standup“ Kampagne der Vereinten Nationen (17.9.-19.9.) lädt der Dachverband Globale Verantwortung zu

Konzert & Jam Session mit Sambattac und Oficina Art Vienna

Freitag, 17. September 2010, um 17 Uhr beim Platz vor dem MQ (Ecke Mariahilferstraße).
Die Veranstaltung findet nur bei trockener Witterung statt.


African Press Day 2010

23. - 24.9.2010

Radio Afrika TV nimmt die Fußball WM zum Anlass, die österreichische Medienpolitik Afrika bzw. AfrikanerInnen betreffend zu analysieren. Ziel ist es, dass sich besonders die Medienentscheidungsträger sowie die öffentliche Meinung in Österreich, mit Ereignissen und Entwicklungen in Afrika sowie mit der Lage der AfrikanerInnen in ihrer Heimat oder in Gastländern, und auch mit der medialen Berichterstattung darüber, auseinandersetzen.

Teilnahmegebühr: 100 Euro (StudentInnen ermäßigt)
Anmeldung unter: office@radioafrika.net
Anmeldeschluss: 05.09.2010

Details und Anmeldung unter: http://www.radioafrika.net/2010/08/10/african-press-day-afrikas-dimension-in-der-westlichen-medienlandschaft/


Oikocredit MultiplikatorInnen-Workshops

3.9.2010 in Wien und 24.9.2010 in Graz

Oikocredit bietet in Österreich eine Möglichkeit, Geld sozial nachhaltig zu veranlagen und Mikrokredit-Projekte in 70 Ländern weltweit zu fördern. Bei den MultiplikatorInnen-Workshops erhalten Sie detaillierte Informationen über Oikocredit, können einzelne Fragen diskutieren und es wird gemeinsam überlegt, wie wir den Bekanntheitsgrad dieser Initiative in Österreich steigern können.

Nähere Informationen und Anmeldung unter http://www.oikocredit.org/site/at/


Menschen im Einsatz

Michaela Faulhammer

Das Team von NGO PRO unterstützt NGOs und CBOs aus dem Feld der Enwicklung von Zivilgesellschaft in Papua Neuguinea bei deren Maßnahmen zu den Themen Capacity ...

Michaela Faulhammer studierte Soziologie und Public Relations an der Uni Wien. Danach war sie einige Jahre lang als Managementberaterin, Coach und Mediatorin ... mehr

Einsatzland: Papua-Neuguinea

Projekt: Beraterin NGO Promotion, Madang

In Papua Neuguinea ist die Leistung des öffentlichen Sektors gering und erreicht außerdem die ländliche Bevölkerung schwer. Zivilgesellschaftliche ...


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