HORIZONT3000 Newsletter September 2009
Es gibt wieder Neuigkeiten bei HORIZONT3000 - die Zentrale in Wien übersiedelt.
Außenminister Spindelegger stattete gemeinsam mit Staatssekretär Lopatka dem Projekt Bosco in Uganda einen Besuch ab - dazu gibt es einen Kurzbericht. Unser Mitarbeiter Stefan Bock ist für Bosco als Berater im Einsatz - wir haben ihn interviewt - Norduganda: Breaking the Silence.
Zwei Jahre ist es nun her, dass Hurrican Felix große Verwüstungen in der Atlantikregion Nicaraguas anrichtete - wir berichten über den aktuellen Stand des Wiederaufbaus zweier indigener Dörfer.
Anfang Oktober kommt der Film 'Wüstenblume' - der die Lebensgeschichte von Waris Dirie erzählt - in Österreichs Kinos. Wir verlosen dazu 3x2 Karten.
Viel Spaß beim Lesen und Schmökern,
das Redaktionsteam von HORIZONT3000
Weitere Informationen zu Projekten und MitarbeiterInnen auf www.horizont3000.at.
Inhalt:
Geschäftsführung: HORIZONT3000 zieht um
Newsflash: Außenminister Spindelegger besucht HORIZONT3000 Projekt in Afrika
Projekt: Wiederaufbau nach Hurricane Felix - Nicaragua
Projekt: Norduganda: Breaking the Silence
Aktuelles: Termine, Tipps...
Haus & Hof: Menschen im Einsatz
HORIZONT3000 zieht um
Neuer Wiener Bürostandort im 16. Bezirk
Ein glücklicher Zufall beschert uns einen neuen Bürostandort - ab 28. September 2009 sind wir in der Willhelminenstraße 91/ II f in 1160 Wien zu finden. Die wesentlich geringeren Mietkosten sind uns sehr willkommen, die örtliche Nähe zu den Mitgliedsorganisationen Dreikönigsaktion und Caritas wird unsere Arbeit in Zukunft noch einfacher und effizienter gestalten.
Wir freuen uns!
Gabriele Tebbich, Geschäftsführerin
Außenminister Spindelegger besucht HORIZONT3000 Projekt in Afrika

BM Spindelegger
Seine erste Afrikareise als Außenminister führte Dr. Michael Spindelegger und seine Delegation nach Äthiopien und Uganda.
Neben hochrangigen politischen Gesprächen stand der Besuch von Projekten der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Zentrum der Reise.

Frau in Flüchtlingscamp
Projekt für Wiederaufbau nach 20 Jahren Krieg
In Norduganda besuchte der Außenminister auch das Projekt Bosco (siehe Interview: den Menschen eine Stimme geben) der Erzdiözese Gulu, das von HORIZONT3000 durchgeführt und durch Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit OEZA, der EU und der Dreikönigsaktion finanziert wird. Nach zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg, Gewalt und Vertreibungen unterstützt das Projekt die Bevölkerung bei der Überwindung der Kriegstraumata und dem Prozess der Versöhnung der verfeindeten Gruppen und Dörfer. Ziel ist die Rückkehr der Vertriebenen in ihre Dörfer zu ermöglichen.

Manuela Schweigkofler, Stefan Bock
Ausbildung übers Internet
Derzeit sind zwei MitarbeiterInnen von HORIZONT3000 im Projekt tätig - Manuela Schweigkofler berät die Partnerorganisation Caritas Gulu beim Aufbau eines Qualitätssicherungs- und Controllingsystems und Stefan Bock stellt mit Hilfe spezieller Technologien schnurlose Internetverbindungen in Flüchtlingscamps und Dörfern im Umkreis von bis zu 50 Kilometern her. Bislang gibt es neun solarbetriebene Computerstationen, in denen Jugendliche in der Arbeit mit Computern ausgebildet werden.

BM Spindelegger mit Regionalleiter Moosbrugger
Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen OEZA und Mitgliedsorganisationen von HORIZONT3000
Außenminister Spindelegger zeigte sich sehr beeindruckt von der professionellen Arbeit der österreichischen NGOs. HORIZONT3000 Geschäftsführerin Gabriele Tebbich freut sich, dass anlässlich dieser Reise erfolgreiche Projekte vorgestellt werden konnten, die die gute Zusammenarbeit zwischen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit OEZA und den Mitgliedsorganisationen von HORIZONT3000 unter Beweis stellen.
Wiederaufbau nach Hurricane Felix - Nicaragua

Zerstörungen durch Felix
Im September 2007 verwüstete Hurrikan ‚Felix’ große Teile der Autonomen Atlantikregion Nicaraguas, insbesondere die Gebiete um die Stadt Bilwi entlang des Rio Coco wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Über 100 Menschen starben, 9000 Häuser wurden zerstört, zahlreiche Felder und Waldgebiete vernichtet und infrastrukturelle Einrichtungen beschädigt. Gemeinsam mit der lokalen NGO FADCANIC machte sich HORIZONT3000 unmittelbar nach der Katastrophe an den Wiederaufbau der beiden indigenen Dörfer Yuluntingi und Tuapí.

Gerüst eines traditionellen Holzhauses
Rascher Wiederaufbau dank schneller und solidarischer Hilfe
Ermöglicht wurde dieser rasche Wiederaufbau durch die schnelle und solidarische Hilfe und Unterstützung zahlreicher privater SpenderInnen, aber auch durch Mittel der Aktion ‚Sei so Frei’ von der KMB Oberösterreich, der oberösterreichischen Landesregierung, der katholischen Frauenbewegung und der Dreikönigsaktion.
Das HORIZONT3000 Nicaragua-Team möchte sich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bedanken!

Wiederaufforstung
Zügige Bestellung der Felder lebensnotwendig
Insgesamt wurden in diesem Projekt 150 Bäuerinnen und Bauern der Ethnie Mískito unterstützt. Da die Bevölkerung der beiden Dörfer in erster Linie von Subsistenzwirtschaft lebt, standen neben dem Wiederaufbau der Häuser, der Errichtung von Latrinen und Brunnen auch die Bereitstellung von Saatgut und Pflänzlingen sowie Wiederaufforstungsmaßnahmen am Programm. Dabei kamen ein an die lokalen Umweltbedingungen optimal angepasstes Agroforstsystem und alternative, biologische Düngemittel zum Einsatz. Dieses Agrarsystem fördert die Artenvielfalt, stabilisiert den Wasserhaushalt und schützt den Boden vor Erosion.

Fundament Haus Minirock
Haus ‚Minirock’
Für die Konstruktion der 50 neuen Häuser wurde auf Wunsch der Bevölkerung ein neues Modell eingeführt – Minifalda - Minirock genannt. Die obere Hälfte dieser Häuser ist aus Holz, das Fundament besteht aus Betonziegeln. Diese Bauart ist stabiler als die reine traditionelle Holzbauweise und bietet mehr Sicherheit bei künftigen Umweltkatastrophen. Gutes Bauholz war zudem rar, da die meisten Bäume durch den Hurrikan zerstört und umgeknickt waren - die Ziegel konnten in den Dörfern selbst gefertigt werden.

Sandbeschaffung zur Ziegelproduktion
Gesamte Dorfbevölkerung am Wiederaufbau beteiligt
Den Aufbau der Häuser übernahm die Dorfbevölkerung selbst, lediglich die Materialien und Werkzeuge – soweit nötig – wurden aus dem Projekt zur Verfügung gestellt. Wer zu alt und gebrechlich war, um selbst mit Hand anzulegen – übernahm die Verpflegung für die Bautrupps und auch die Frauen des Dorfes waren in die Entscheidungen und den Wiederaufbau mit einbezogen. Keine Selbstverständlichkeit in einer vom Machismo stark geprägten Gesellschaft.

Traditioneller Schachtbrunnen
Neues hygienischeres Brunnenmodell
Nachdem die händisch gegrabenen Brunnenschächte aufgrund der schweren Regenfälle und des instabilen Bodens immer wieder einbrachen, kam ein neues Brunnenmodell zum Tragen. Anstelle eines etwa ein Meter breiten Schachtes, in den ein Kübel an einer Schnur hinuntergelassen wird, wurde lediglich ein Rohr in den Boden getrieben – das erwies sich als stabiler und auch hygienischer, da es kaum Verunreinigungen ausgesetzt ist.

Notfall-Komittee
Umfangreiches Ausbildungsprogramm
Der Bau der Latrinen wurde von einer massiven Aufklärungskampagne zum Umgang mit Wasserressourcen und Hygiene begleitet. Neben der adäquaten Entsorgung von Müll, um Trinkwasser und Umwelt nicht zu kontaminieren, wurden auch Regeln zur Vermeidung von Infektionskrankheiten – etwa Händewaschen nach dem Besuch der Latrine - aufgestellt. Zudem gibt es in jedem Dorf nun speziell geschulte Notfall-Komittees, die zum einen für präventive Maßnahmen zuständig sind, aber auch im Falle einer neuerlichen Umweltkatastrophe ein rasches und organisiertes Katastrophenmanagement ermöglichen sollen.
Weiterere Projekte
Ein weiteres Projekt - finanziert durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit OEZA und die Medicor Foundation Lichtenstein - war dem Wiederaufbau des verwüsteten Campus Bilwi-Kambla der indigenen Universität URACCAN in der Autonomen Nördlichen Atlantikregion gewidmet. Darüber hinaus wurde die Bevölkerung der umliegenden indigenen Dörfer mit infrastrukturellen Maßnahmen unterstützt, um die seit Jahren erfolgreiche Kooperation im Rahmen eines kommunalen Betreuungsmodells der Universität weiterzuführen.
Info zu den Projekten: edith.fauland@horizont3000.at
Norduganda: Breaking the Silence

Stefan Bock auf Montage
Interview mit Stefan Bock
Stefan Bock ist seit zweieinhalb Jahren für HORIZONT3000 in Norduganda im Einsatz - finanziert durch die Mitgliedsorganisationen von HORIZONT3000 und der Österreichische Entwicklungszusammenarbeit OEZA. Für die Diözese Gulu entwickelt er im Projekt Bosco spezielle Computer- und Internettechnologien für den Aufbau eines Computernetzwerkes im ländlichen Bereich. Wir haben den aus Niederösterreich stammenden Techniker und Politikwissenschaftler interviewt.

Kinder im Flüchtlingscamp
Was war ausschlaggebend für deinen Entschluss, gerade in Norduganda zu arbeiten?
Ich habe mich bereits während meiner Ausbildung intensiv mit Frieden und Konflikten auseinandergesetzt. Norduganda war noch bis vor kurzem Bürgerkriegsgebiet, mehr als 90% der Bevölkerung lebten als Binnenflüchtlinge in Lagern. Durch meinen beruflichen Hintergrund war ich somit speziell an einer Arbeit in eben dieser Region in Uganda interessiert.

Computerzentrum
Worum geht es in dem Projekt Bosco?
Bosco steht für Battery Operated Systems for Community Outreach. Nach 20 Jahren Bürgerkrieg lebte ein Großteil der Bevölkerung zerstreut in Flüchtlingscamps, isoliert voneinander und auch vom Rest Ugandas. Durch den Zugang zu Information, verknüpft mit Computertrainings und modernen Kommunikationsmöglichkeiten soll der Wiederaufbau der Region unterstützt werden. Foren, Newsgroups, Wikispaces helfen dabei, den Menschen wieder eine Stimme zu geben.

Solaranlage
Gibt es denn die dafür notwendige Infrastruktur?
Bis auf Gulu selbst - wo rund 100.000 Menschen leben - ist der Rest Nordugandas relativ wenig entwickelt: Es gibt keine Elektrizität, keine asphaltierten Straßen, Wasser wird vom Brunnen geholt und Landwirtschaft bedeutet praktisch zu 100% Handarbeit. Wir setzen daher auf Solarenergie, Computer mit besonders niedrigem Energieverbrauch und aufgrund der fehlenden Leitungen auf Wireless Internet und Voice over IP - Telefonie.

Mitarbeiter von Bosco
Was ist deine Aufgabe im Projekt?
Als ich hier ankam, wurde das Projekt ausschließlich von einer Person betreut - und das nur in Teilzeit. Mir war schnell klar, dass zum einen die Wartung und Instandhaltung der technischen Installationen anstand, zum anderen aber auch strategische Planung und Entwicklung. Ganz wichtig war es, zusätzliche Mitarbeiter einzuschulen, um das Projekt nachhaltig auszurichten. Also habe ich meine Arbeitszeit dementsprechend aufgeteilt. Mittlerweile haben wir mehrere Leute im Team, darunter einen Techniker, der schon sehr viele Agenden selbständig abwickelt.

Antenne Gulu
Wie sieht denn nun ein typischer Arbeitstag von dir aus? Gibts den überhaupt?
Mein Tagesablauf ist relativ vielseitig und umfasst einerseit die Arbeit im Büro hier in Gulu - Besprechungen, Workshops zur Planung, Formulierung von Organisationspolicies, Kommunikation mit anderen Partnern. Aber sicherlich mehr als die Hälfte meiner Zeit verbringe ich in unseren Computerzentren in den ländlichen Gebieten. Da klettere ich dann auch schon mal auf Türmen und Dächern herum, um unsere technischen Anlagen zu betreuen. Dadurch komme ich viel in der Region herum und lerne auch Leute und deren Schicksale außerhalb der Stadt Gulu kennen.
Wie werden die Computerzentren von der Bevölkerung angenommen?
Eigentlich sehr gut, für viele Menschen sind die Benutzung eines Computers und des Internets ganz selbstverständlich geworden. Vor allem LehrerInnen tauschen sich mit KollegInnen in der weit entfernten Hauptstadt Kampala aus. Es gibt hier ja viel zu wenige Schulen für die zahlreichen Kinder - mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Norduganda ist unter 15 Jahre alt - was dazu führt, dass auf eine Lehrperson durchschnittlich mehr als 100 SchülerInnen kommen.

Jugendliche
Da gibt es wohl auch viele jugendliche UserInnen?
Genau, sehr viel junge Menschen nützen das Angebot der Zentren, gerade die Verbindung von Computern und Internet bietet Zugänge zu bislang für viele hier völlig unvorstellbaren Möglichkeiten. Es ist für mich immer wieder eine Bestätigung, wenn junge Menschen hier voller Freude Emails schreiben, neue Freunde auf Facebook einladen, selbst Geschichten aus ihrem Leben und den Lagern erzählen oder aber auch ganze Schulbücher aus dem Internet runterladen. Denn Schulbücher sind hier auch nicht selbstverständlich.
Ist es nicht auch belastend, mit all diesen oft schweren Schicksalen konfrontiert zu sein?
Natürlich gibt es sehr viele bewegende und berührende Lebensgeschichten und obwohl mir die Schicksale der Menschen hier in Uganda nahegehen, braucht es meiner Meinung auch eine gewisse professionelle Distanz. Es wäre naiv zu glauben, dass eine Person oder ein Projekt die ganze Welt retten kann. Dennoch denke ich, dass meine Arbeit hier ihren Anteil leistet und so zu einer Gesamtentwicklung beiträgt.
Du verlängerst ja um weitere zwei Jahre, möchtest du in Uganda bleiben?
Nein, ich habe diesbezüglich keine Pläne, aber ich glaube, dass meine Mitarbeit derzeit noch notwendig ist. Wenn das Projekt soweit ist, dass es von den Menschen hier alleine betreut werden kann, dann kann ich gehen - das wird innerhalb der nächsten beiden Jahre der Fall sein.
Info zum Projekt: gabriela.grosinger@horizont3000.at
Termine, Tipps...

Nubia Rocha Espinoza
Bildungsbeauftragte von HORIZONT3000 Nicaragua ausgezeichnet
Nubia Rocha Espinoza erhielt den 'Doris Robb de Gabay' Orden. Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung des persönlichen Engagements sowie der beruflichen Verdienste von LehrerInnen. Der Orden wurde auf Vorschlag der Universität in Nicaragua „Universidad de las Regiones Autónomas de la Costa Caribe Nicarague“ (URACCAN) am 17. Juli verliehen. Wir gratulieren Frau Nubia Rocha Espinoza, Sektorreferentin für den Bereich Bildung bei HORIZONT3000 in Nicaragua sehr herzlich zu dieser Würdigung und bedanken uns für ihre Bemühungen und ihre engagierte Arbeit bei HORIZONT3000 .

Film über Waris Dirie: Wüstenblume
Der Film Wüstenblume erzählt die Geschichte von Waris Dirie, dem ehemaligen Supermodel, beschreibt ihren Weg vom Nomadenleben in der Wüste Somalias auf die bekanntesten Laufstege der Welt. Ein Traum und ein Albtraum zugleich.
In New York - auf dem Gipfel ihrer Karriere - berichtet sie in einem Interview von der brutalen Praxis der Genitalbeschneidung, der sie als Fünfjährige zum Opfer fiel. Waris Dirie beschließt, ihr Modeldasein zu beenden und ihr Leben dem Kampf gegen das archaische Ritual zu widmen.

Verleihung des Romero Preises 2004
Romero-Preisträgerin 2004
Waris Dirie wurde 2004 von der Katholischen Männerbewegung für ihr Engagement gegen die weibliche Genitalverstümmelung mit dem Romero-Preis ausgezeichnet.
HORIZONT3000 verlost 3 x 2 Freikarten für diesen Film. Emailen Sie uns bis 27. September an office@horizont3000.at und gewinnen Sie 2 Karten. www.wuestenblume-film.de

Jobausschreibung: TRIALOG Capacity Building Officer
TRIALOG sucht zum ehestmöglichen Eintritt eine/n Capacity Building Officer für das Büro in Wien. Bewerbungsfrist ist der 13. September 2009.
Details zum Job finden sich unter: www.trialog.or.at/images/doku/capacity_building_officer_trialog_2009sept.pdf
Wir freuen uns über BewerberInnen aus neuen EU Mitgliedsländern.
Menschen im Einsatz
Ihren Einsatz begonnen haben...
Mag. Martin Eisermann, EU, Theologe, Berufsschullehrer, Projekt: Berater landreform-orientierter Organisationen im südl. Bahia im Bereich Menschenrechte und Advocacy, Brasilien, 2009-08-15
Maga. Barbara Hauer-Nußbaumer, W, Geografin, Projekt: Beraterin für Prozessmanagement, Mosambik, 2009-08-01
Maga. Susanne Kerschbaumer, S, Kommunikationswissenschaftlerin, Projekt: Assessora na Angariação de Fundos, Mosambik, 2009-08-01
Doris Prodinger, V, Werbekauffrau, Projekt: Beraterin für Fundraising, Mosambik, 2009-08-01
DI (FH) Andreas Ratzenböck, O, Produktions- und Managementexperte, SAP-Berater, Controller, Projekt: Berater für Finanzverwaltung an der UCM, Mosambik, 2009-08-01
DI Stefanie Ruttnig, K, DI der Landwirtschaft, Projekt: Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, Kenia, 2009-07-01
DI Meinhard Singer, O, DI der Landwirtschaft, Projekt: Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, Kenia, 2009-07-01
Maga. Iris Steiner, O, Pädagogin, Projekt: Beraterin für Fraueninitiative, Mosambik, 2009-08-01
Maga. Isabel Tyroller, EU, Bankkauffrau,Theologin, Projekt: Beraterin landreform-orientierter Organisationen im südl. Bahia im Bereich Administration und Finanzmanagement, Brasilien, 2009-08-15
DI Volkmar Überacker, N, Forstwirt, Körpertherapeut, Projekt: Berater für die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, Mosambik, 2009-08-01
Madeleine Willeit, T, Grafikerin, Bürokauffrau, Projekt: Beraterin für HIV/Aids Produktentwicklung, Mosambik, 2009-08-01
Mag. Wolfgang Zajicek, N, Jurist, Unternehmensberater, Projekt: Berater für Strategieentwicklung, Mosambik, 2009-08-01
Ihr Projekt wechselte...
Maga. Franziska Nürnberger-Habeel, EU. Die Psychologin beendete ihre Arbeit in der Beratungsstelle für Studierende, NUST, Bulawayo, Simbabwe. Seit Anfang August arbeitet sie als Psychologin für die Anlauf- und Beratungsstelle für Opfer von Gewalt - CSU - in Simbabwe.
Ihr Projekt beendet haben...
Dipl. Soz. Päd. FH Rüdiger Frerichmann, EU, Diplom Sozialpädagoge, Arbeitserzieher, Bürokaufmann, Bilanzbuchhalter, Projekt: Sozialprogramm für Flüchtlinge der katholischen Diözese Daru-Kiunga, Papua-Neuguinea, 2009-07-31
Heiko Hansen, EU, Orthopädiemechaniker, Diplom-Sozialökonom, Diplom-Sozialwirt Projekt: Berater Kwaedza Simukai Manica, Mosambik, 2009-07-31
Sibille Lutz, EU, Diplom-Sozialökonomin, Diplom-Sozialwirtin, Zahnarzthelferin, Projekt: Beraterin Finanzen ANDA / KSM / Radio Manica, Mosambik, 2009-07-31
MA Fabian Patrick Mayr, T, Diplom Betriebswirt (FH), MA in Peace, Development, Security and Int. Conflicttransformation, Projekt: Marketing-Beratung - Tanzanian Lake Zone/SAUT, Tansania, 2009-08-31
News

Ausgeschriebene Stellen
Papua-Neuguinea, TischlerIn/ZimmererIn für St. Josephs College Mabiri
Konzert & Jam Session am 17.9.

Anlässlich des UN-Review Summit zu den Millenniumsentwicklungszielen und im Rahmen der weltweiten „Standup“ Kampagne der Vereinten Nationen (17.9.-19.9.) lädt der Dachverband Globale Verantwortung zu
Konzert & Jam Session mit Sambattac und Oficina Art Vienna
Freitag, 17. September 2010, um 17 Uhr beim Platz vor dem MQ (Ecke Mariahilferstraße).
Die Veranstaltung findet nur bei trockener Witterung statt.
African Press Day 2010
23. - 24.9.2010
Radio Afrika TV nimmt die Fußball WM zum Anlass, die österreichische Medienpolitik Afrika bzw. AfrikanerInnen betreffend zu analysieren. Ziel ist es, dass sich besonders die Medienentscheidungsträger sowie die öffentliche Meinung in Österreich, mit Ereignissen und Entwicklungen in Afrika sowie mit der Lage der AfrikanerInnen in ihrer Heimat oder in Gastländern, und auch mit der medialen Berichterstattung darüber, auseinandersetzen.
Teilnahmegebühr: 100 Euro (StudentInnen ermäßigt)
Anmeldung unter: office@radioafrika.net
Anmeldeschluss: 05.09.2010
Details und Anmeldung unter: http://www.radioafrika.net/2010/08/10/african-press-day-afrikas-dimension-in-der-westlichen-medienlandschaft/
Oikocredit MultiplikatorInnen-Workshops
3.9.2010 in Wien und 24.9.2010 in Graz
Oikocredit bietet in Österreich eine Möglichkeit, Geld sozial nachhaltig zu veranlagen und Mikrokredit-Projekte in 70 Ländern weltweit zu fördern. Bei den MultiplikatorInnen-Workshops erhalten Sie detaillierte Informationen über Oikocredit, können einzelne Fragen diskutieren und es wird gemeinsam überlegt, wie wir den Bekanntheitsgrad dieser Initiative in Österreich steigern können.
Nähere Informationen und Anmeldung unter http://www.oikocredit.org/site/at/
Menschen im Einsatz
Michaela Faulhammer
Das Team von NGO PRO unterstützt NGOs und CBOs aus dem Feld der Enwicklung von Zivilgesellschaft in Papua Neuguinea bei deren Maßnahmen zu den Themen Capacity ...
Michaela Faulhammer studierte Soziologie und Public Relations an der Uni Wien. Danach war sie einige Jahre lang als Managementberaterin, Coach und Mediatorin ... mehr
Einsatzland: Papua-Neuguinea
Projekt: Beraterin NGO Promotion, Madang
In Papua Neuguinea ist die Leistung des öffentlichen Sektors gering und erreicht außerdem die ländliche Bevölkerung schwer. Zivilgesellschaftliche ...
