HORIZONT3000 Newsletter Jänner 2010
Ein Neues Jahr hat begonnen und HORIZONT3000 hat 2010 einiges vor!
Bereits seit längerem im Einsatz ist die HORIZONT3000-Mitarbeiterin Verena Waldhart, die in Kenia mit der lokalen Organisation ACA (Amani Communities Africa) daran arbeitet, der Diskriminierung von Frauen und Mädchen in allen Bereichen der Gesellschaft entgegen zu wirken. Sie berichtet über ihr Arbeit und ihr Leben in Nairobi.
Ebenfalls im Einsatz befindet sich Birgit Eisl: Sie kümmert sich in Nicaragua in einem Regionalspital um die Verbesserung der Betreuung physiotherapeutischer Patienten.
Aus Nicaragua möchten wir darüber hinaus unsere Partnerorganisation FADCANIC vorstellen, die für den beachteten „The Sophie Prize“ (www.thesophieprize.org) nominiert ist.
Präsentieren möchten wir in diesem Newsletter auch die Wirtschaftspartnerschaften von HORIZONT3000 mit Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH und Heissenberger Tee & Kaffee Import GmbH.
Trialog lädt 2010 wieder zu einer Partnership Fair ein!
Mit Andi Siedersleben kehrt eine „Legende“ aus Papua Neuguinea in seine deutsche Heimat Bamberg zurück: Wir möchten ihm für seinen 12jährigen Einsatz für HORIZONT3000 danken!
Noch nicht zu Ende ist Anja Fischers Tätigkeit in Papua Neuguinea: Gemeinsam mit ihren drei lokalen Kollegen von NPO PROmotion Program war sie auf „ Capacity Training“ in Österreich.
Viel Spaß beim Lesen und Schmökern,
das Redaktionsteam von HORIZONT3000
Weitere Informationen zu Projekten und MitarbeiterInnen auf www.horizont3000.at.
Inhalt:
Projekt: Kenia: Zwischen Frauenrechten und Friedensförderung
Projekt: Nicaragua: Physiotherapie im Regenwald
Newsflash: „Capacity Building“ einmal anders
Newsflash: Partnerorganisation FADCANIC für internationalen Preis nominiert
Newsflash: Wirtschaft & Entwicklung – Ein Gewinn für alle?
Aktuelles: Zweite TRIALOG Partnership Fair in Wien
RückkehrerInnen: Das Ende einer Ära von HORIZONT3000 in Papua-Neuguinea
Haus & Hof: Menschen im Einsatz
Kenia: Zwischen Frauenrechten und Friedensförderung

Verena Waldhart
Gegensätze prägen nicht nur meine Arbeit in Kenia, sondern auch mein Leben in Nairobi: Während es eine großen Auswahl an Bars und internationalen Restaurants gibt, hungert jeden Tag über die Hälfte der rund drei Millionen Einwohner in den Slums. Jene, die etwas besitzen, beschützen ihr Hab und Gut mit hohen Zäunen und bewaffneten Sicherheitsmännern. Aufgrund dieser sozialen Kluft ist die Kriminalitätsrate hoch - genauso aber auch die Hilfsbereitschaft. Der für mich bewegendste Kontrast besteht jedoch zwischen den harten Lebensbedingungen der Leute und ihrer Gabe, jeden Tag zu lachen.

Teambuilding-Seminar von ACA
Erhalt der Familienstrukturen
Mein Projektpartner ist die lokale Organisation Amani Communities Africa (ACA), die 2002 unter dem Namen FAMEC von einer Gruppe kenianischer Juristinnen gegründet wurde. Ziel war es, dem sich abzeichnenden zunehmenden Zerfall der Familienstrukturen entgegenzuwirken und zur Schaffung einer gleichwertigen und friedvollen Gesellschaft beizutragen. Dabei sollten besonders die benachteiligten Frauen in ländlichen und ‘urban poor’ Regionen dazu ermächtigt werden, Führungsrollen zu übernehmen und aktiv an Friedendprozessen teilzunehmen.

Women Empowerment Trainings
Frauen-, Menschenrechte und Friedensförderung
Das anfängliche Angebot von Maßnahmen zur Konfliktbewältigung wurde später um den Bereich der Zivil- und Menschenrechte sowie der Friedenssicherung ausgeweitet. Die Inhalte unseres Angebotes beeinflussen einander gegenseitig: Kein Menschenrechts-Training, bei dem nicht auch gewaltfreie Kommunikation vermittelt wird; genauso wie bei unseren Projekten im Bereich der Friedensförderung auch Grundwerte zu den Themen Menschenrechte und Gender angesprochen werden.

Diskussion mit einer Secondary School
Von Peacebuilding bis Mediationstraining
Unsere Einsatzorte und Projekte sind sehr unterschiedlich: Frauenrechte bei den Massai, Active Non Violence Training für Universitätspersonal und StudentInnen, Mediationstraining, Peacebuilding für DirektorInnen von Secondary Schools in Rift Valley, Sensibilisierung der Frauen in den Bereichen ‚transitional justice’. Zu letzterem zählen Tribunale und Wahrheits-kommissionen, die kriegszerrütteten Gesellschaften helfen soll, die Rechtsstaatlichkeit aufzubauen und Massenverbrechen so aufzuarbeiten, dass daraus nicht neuer Hass, sondern so etwas wie Aussöhnung entstehen kann.

Kollege Stephen beim Training
Spezielle Auswahl der TrainerInnen
In unseren Trainings nehmen wir dabei Rücksicht auf die Situation unserer Zielgruppen. So werden Trainings von Massai Frauen – im Speziellen die Einheiten zu traditionellen und kulturellen Gebräuchen – ausschließlich mit der Hilfe von Maasai TrainerInnen abgehalten. Bei Workshops zur Friedensförderung wiederum wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass unsere TrainerInnen unterschiedlichen ethnischen Gruppen angehören.

Blick vom Balkon zum Energie-Auftanken
Die Frage nach dem Warum
Es gibt oft sehr bewegende Momente, die mich von der Sinnhaftigkeit der Arbeit von ACA und meinem Einsatz für HORIZONT3000, der von der OEZA Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, der Dreikönigsaktion, der Katholischen Männerbewegung, der Katholischen Frauenbewegung, Caritas Österreich sowie Bruder und Schwester in Not - Diözese Innsbruck finanziert wird, überzeugen. Wenn etwa Beschneiderinnen nach einem unserer Workshops erzählen, dass sie sich jetzt aktiv gegen die Beschneidung einsetzen werden. Oder wenn zwei Jugendliche unterschiedlicher und verfeindeter Ethnien während eines Trainings Freundschaft schließen. Wenn aus einem ihr und die anderen ein wir wird oder wenn Frauen auf die Frage “Who of you has never been raped by your own husband?” endlich ihr Schweigen brechen und wenn Ehemänner uns bitten, ihre Frauen in unser Frauenrechtsprogramm aufzunehmen.
Verena Waldhart
Info zum Projekt: elisabeth.schreiber@horizont3000.at
Nicaragua: Physiotherapie im Regenwald

Birgit Eisl
Um halb sieben in der Früh herrscht auf den Straßen Bluefields schon reges Treiben: Fischer versuchen ihren Fang zu verkaufen, das gelieferte Obst und Gemüse wird aufgeschlichtet und vereinzelt sieht man an einer Ecke eine einsame Gestalt, die wohl einen Schlafplatz gesucht hat. Ich bin auf dem Weg in die Arbeit und betrete nach 20 Minuten Fußmarsch das Areal des Regionalspitals Ernesto Sequeira Blanco, dem einzigen Krankenhaus in der autonomen Atlantikregion Süd an der Küste. Ich öffne das Schloss der Abteilung für Physiotherapie, wo ich mittlerweile seit eineinhalb Jahren ein und aus gehe. Nach und nach kommen die anderen PhysiotherapeutInnen, ein neuer Arbeitstag beginnt.

Birgit Eisl liebt den Patientenkontakt
Verbesserung der physiotherapeutischen Betreuung
Im HORIZONT3000-Projekt, das mit Hilfe der OEZA Österreichische Entwicklungszusammenarbeit, der Dreikönigsaktion, der Katholischen Männerbewegung, der Katholischen Frauenbewegung, Caritas Österreich sowie Bruder und Schwester in Not - Diözese Innsbruck finanziert wird, geht es um die Verbesserung der physiotherapeutischen Betreuung in und um Bluefields. Das vom Gesundheitsministerium betriebene Krankenhaus bietet den PatientInnen eine kostenlose Betreuung. Viele Operationsmaterialen aber auch Medikamente müssen jedoch oftmals selbst gedeckt werden. Genau das können sich viele nicht leisten: Es kommt häufig zu Wartezeiten, was wiederum zu Komplikationen im Krankheitsverlauf führt und somit auch den Erfolg der physiotherapeutischen Behandlung erschwert.

Schulung des Krankenpflegepersonals
Aufbau-Arbeit an erster Stelle
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit sollte die Schulung des physiotherapeutischen Personals sein. Nachdem ich aber zu Beginn meines Einsatzes nur auf eine Physiotherapeutin traf, musste ich die Ziele etwas umkrempeln. Somit fing ich an, mit dem Krankenpflegepersonal zusammenzuarbeiten, um dadurch die Physiotherapeutin etwas zu entlasten. Ziel waren eine verkürzte Aufenthaltszeit im Krankenhaus und ein aufgeklärter Patient, der gewisse Übungen schon von der Krankenschwester gezeigt bekam.

PatientInnen werden kostenlos betreut
Erste Erfolge
Acht Monate später gab es endlich ein Team von drei Therapeutinnen, und wir führten gemeinsam die stationäre Arbeit, die bisher nicht existierte, ein. Noch immer versuchen wir gemeinsam mit dem Krankenpflegepersonal zu arbeiten, was nicht nur einfach ist. Schon lang eingewöhnte Verhaltensmuster sind schwer zu ändern. Deshalb hoffen wir nun auf die SchülerInnen der Krankenpflegeschule, die ab März ein Praktikum in der Physiotherapie absolvieren werden, um somit ein stärkeres Bewusstsein für die Physiotherapie zu gewinnen.

Beratung der PatientInnen ist wichtig
Hausbesuche: Lernen hautnah
Neben diesen organisatorischen und strukturellen Arbeiten behandle ich aber auch direkt PatientInnen. Das hilft mir nicht nur die kulturellen Unterschiede besser zu verstehen, sondern macht mir außerdem Spaß und hält mich auf dem Laufenden. Ab und zu ergibt es sich auch, dass ich – gemeinsam mit einem Angehörigen - Hausbesuche mache, denn selbst in Bluefields ist der Zugang zum Krankenhaus oftmals schwierig. Ich erkläre den Angehörigen, welche Übungen sie mit dem Betroffenen selbstständig durchführen sollten und gebe ihnen Tipps zur Bewältigung des Alltags. Außerdem erkläre ich ihnen die Wichtigkeit der richtigen Ernährung und die Einnahme der blutdrucksenkenden Medikamente.

Kinder creolischer Abstammung
Erziehung zur Selbstständigkeit
Da viele PatientInnen auch aus den umliegenden Gemeinden kommen, ist es besonders wichtig, ihnen und den Angehörigen Übungen und Verhaltensweisen zu erklären. Diese Zusammenarbeit mit den Angehörigen ist ebenso bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und Zerebralparesen, die ich in der Physiotherapieabteilung behandle, entscheidend. Damit versuche ich, die selbstständige Fortsetzung der Therapie zu Hause zu ermöglichen. Ein weiteres Anliegen ist uns auch, gemeinsam Behandlungsschemata in der Physiotherapie auszuarbeiten, um die Therapie den modernen Standards anzupassen.

Eine der Hauptstraßen von Bluefields
Unüberwindbare Hürden
Ein vergeblicher Versuch war leider die Ausweitung der Arbeit außerhalb des Krankenhauses in Form von systematischen Hausbesuchen sowie in den umliegenden Gemeinden. Das Gesundheitsministerium hat keine Finanzmittel zur Verfügung, um die Transportkosten zu übernehmen. Gerade in den umliegenden Gemeinden wäre die Arbeit jedoch so wichtig, weil viele Patienten keinen Zugang zum Krankenhaus haben. Als Alternative hierzu arbeiten wir gerade an einer Informationsbroschüre für die Gesundheitszentren in den Gemeinden, in der die einfachsten Schritte der physiotherapeutischen Behandlung erklärt werden.

Zusammenarbeit mit PatientInnen und Krankenhaus
In kleinen Schritten vorwärts
Es fehlt im Krankenhaus nach wie vor an allen Ecken und Enden: An Materialien, Geld und adäquater Betreuung. Manchmal zweifle ich an den Erfolgsaussichten, weil so vieles im Weg steht. Aber wenn eine Zusammenarbeit gut funktioniert hat, wenn eine Sitzung gut abgelaufen ist und man erleichternde Worte eines Patienten hört, dann wird man wieder neu motiviert. Man muss immer wieder versuchen, mit den Begrenzungen eine Art Frieden zu schließen und lernen, sich über die kleinen Erfolge zu freuen.
Birgit Eisl
Infos zum Projekt: edith.fauland@horizont3000.at
„Capacity Building“ einmal anders

Herzliches Willkommen für die drei Mitarbeiter
„Es ist beeindruckend, wie viele junge Leute hier Geld spenden und mitmachen“, staunt Kadapain Galu, eine der vier MitarbeiterInnen von NGO PROmotion Program for (re-)empowerment of communities in Papua Neuguinea, während der Präsentation der Caritas- und Wiener Pfarren-Aktion „Le+O Lebensmittel und Orientierung“ beim Wiener Stephansdom. „Bei uns zuhause helfen vor allem Unternehmen und Organisationen“, erklärt sie einen Unterschied zwischen Österreich und dem Inselstaat, „aber nicht einzelne Menschen.“

Anja mit zwei KollegInnen
Wenn drei auf eine Reise gehen
Der Besuch von „Le+O“ ist nur eine Station des „Capacity Building & Exposure Trip“, auf dem sich Kadapain gemeinsam mit ihren Kollegen Anna Umba und Dylan Penniel befand. Organisiert hat diese Bildungs-Reise Mag. Anja Fischer, die seit 2005 für HORIZONT3000 als Beraterin der Einrichtung NGO PRO auf dem Inselstaat lebt. Gemeinsam mit ihren drei Kollegen hat sie sich zur Aufgabe gemacht, NGOs und Selbsthilfegruppen zu beraten, in Workshops sowie Trainings auszubilden, zu vernetzen und so in ihrer Arbeit zu unterstützen. Schließlich übernehmen NGOs in Papua Neuguinea zunehmend die Aufgaben des öffentlichen Sektors, um die Bevölkerung und deren Rechte zu stärken.

Auch ein Schulbesuch stand auf dem Programm
„yumi STORI“: Wissen schützt!
„Mitarbeiter in NGOs leben gefährlich, sie brauchen die besten Bodyguards“, schildert Anja ihren täglichen Kampf, in dem für sie auch Aufklärung und Bildungsarbeit wichtige Waffen sind. So präsentiert sie in Wien stolz das neueste Informations-Instrument der Organisation: Die zweite Ausgabe des Newsletters „yumi STORI“, der Erfolgsgeschichten von NGO Pro erzählt und Schritt für Schritt weiter zur Vernetzung von lokalen Organisationen beitragen soll.

Begeisterung für Zotter-Köstlichkeiten
Fachliche Bereicherung
Aufklärung, Ausbildung und Vernetzung sind aber nicht nur essentielle Bestandteile der Arbeit von NGO Pro, sondern auch Ziel der Europa-Reise von Anna, Kadapain und Dylan. So stand neben Besuchen bei HORIZONT3000 und der Dreikönigsaktion unter anderem auch eine Besichtigung der „Zotter“ Schokoladenmanufaktur auf dem Programm, um ein erfolgreiches Fairtrade-Projekt näher kennen zu lernen.

Begegnungen hinterließen Spuren
Persönlicher Nutzen
Neben all dem fachlichen Wissen und neuen Inputs für ihre Arbeit waren es aber vor allem die Begegnungen mit den Menschen, die eine Bereicherung darstellen. „Wir müssen mehr die Initiative ergreifen“, nimmt Dylan für sich als Erkenntnis nach Papua Neuguinea mit, „wir dürfen nicht nur anderen die Schuld geben. Ich wünsche mir einen Wandel in unserer Mentalität!“
Infos zum Projekt: peter.pober@horizont3000.at
Partnerorganisation FADCANIC für internationalen Preis nominiert

FADCANIC Bildungsprojekt
„FADCANIC ist DIE Organisation schlechthin“, so beschreibt die ehemalige HORIZONT3000 Projektmitarbeiterin Claudia Tiefenbach das Ansehen der nicaraguanischen Partnerorganisation. Claudia Tiefenbach arbeitete als HORIZONT3000-Fachkraft in einem FADCANIC-Projekt zur Förderung und Stärkung des regionalen Erziehungs- und Bildungssystems in den autonomen Atlantikregionen.

Ländliche Entwicklung
‚Sophie Prize’ prämiert Pioniere in alternativer Entwicklung
Von 2007 bis 2009 beriet Claudia Tiefenbach die rund 38 Vor- und Volksschul-Lehrerinnen des FADCANIC-Projektteams, führte neue Unterrichtsmethoden ein, erarbeitete Schulpläne und eröffnete eine neu geordnete Bibliothek in Laguna de Perlas, RAAS, Nicaragua. Über die internationale Anerkennung, die der Organisation zuletzt durch die Nominierung für den ‚Sophie Prize’ der ‚Sophie Foundation’ zuteil wurde, freut sie sich besonders. Seit 12 Jahren wird dieser Preis übergeben, um notwendige Veränderungen in der Welt langfristig zu fördern. Geehrt werden Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen, die sich für (kreative) Alternativen zum aktuellen Wirtschaftssystem einsetzen und/oder eben solche initiieren.

Der ganze Stolz: Eine neue Bibliothek!
Einsatz in einer der ärmsten Regionen Nicaraguas
Gegründet wurde FADCANIC (Fundación Para la Autonomía Y Desarrollo de la Costa Atlántica de Nicaragua, Stiftung zur Unterstützung der Autonomie und Entwicklung der Atlantikküsten Nicaraguas) 1990 in Managua mit dem Ziel, den Autonomieprozess an der Atlantikküste von Nicaragua zu stärken und generell diese Region besser zu entwickeln. Das ist notwendig, denn die Bevölkerung in diesen Gebieten zählt zu den Ärmsten in Nicaragua. Obwohl die Naturressourcen der Atlantikregion von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind, hat die Region mit zahlreichen Problemen zu kämpfen.

Bauern bei der Fermentierung von Kakao
Zahlreiche Probleme bremsen Entwicklung
Unkontrollierte Abholzung der Wälder, starke Migration, Besetzung von Landgebieten, nicht ganzjährig befahrbare Straßen, Spätfolgen der Kriegsjahre, Umschlagplatz für den Drogenhandel sowie mangelndes Interesse der Regierung an der Förderung nachhaltiger Entwicklung in der Region verhindern eine sozioökonomische Entwicklung. Die Arbeitslosenrate wird auf 80% geschätzt, und es bestehen kaum Perspektiven, die auf eine Verbesserung der Situation in absehbarer Zeit hoffen lassen.

Neue Lehrmittel werden zu Verfügung gestellt
Stärkung durch Schulbildung und bäuerliche Entwicklung
Um diesen negativen Entwicklungen konstruktiv entgegen zu wirken, konzentriert sich FADCANIC auf zwei Bereiche: Erziehungs- und Bildungsarbeit sowie ländliche Entwicklung zur Steigerung der regionalen Nachhaltigkeit.. Mit der Gründung der ersten Universität an der Atlantikküste (URACCAN – Universidad de las Regiones Autónomas de la Costa Caribe Nicaragüense) setzte die Organisation im Bildungssektor erste Schritte. Es gelang, den Anteil an Lehrerinnen ohne pädagogische Ausbildung von 80% im Jahr 1997 auf 27% 2009 zu senken, wobei die Anzahl an Lehrpersonal insgesamt gestiegen ist.

Bäuerinnen verkaufen ihre Produkte
Regionales Agrar-Programm zeigt Erfolge
Ein eigenes Zentrum für Kleinbauern und –bäuerinnen wurde in Wawashang gegründet und einregionales Agrar-Programm bindet, mittlerweile 1.500 Familien und 56 Comunidades mit ein. Neben allgemeinen Trainings in landwirtschaftlicher Produktion, Vermarktung oder effizienterem Wassereinsatz, hat das Programm auch die Stärkung der Rolle der Frau zur Aufgabe. Weitere Projekte sind die erste Berufsbildende Schule des Landes im Bereich tropischer Landwirtschaft sowie eine „biologische Station“ für Umweltstudien, Ökotourismus und Umweltbildung. Der Erfolg ist schon jetzt zu sehen: Dank der Initiativen von FADCANIC konnten bereits 30.000 Hektar Regenwald in der Region wieder bewaldet werden.

LehrerInnen-Fortbildung für ein Schulprojekt
Langjährige Partnerschaft mit HORIZONT3000
HORIZONT3000 unterstützt FADCANIC dank der Finanzierung durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit OEZA schon seit langem durch qualifizierte Personaleinsätze wie dem von Claudia Tiefenbach, aber auch durch Finanzierungsprojekte. So konnten etwa das aktuelle Programm zur Bekämpfung von Kinderarbeit (finanziert durch Omicron, Soligruppe Forchenstein, Dreikönigsaktion) oder das Projekt zur Förderung der zweisprachigen Schulbildung (finanziert durch die KMB Linz und Medicor) und das Produktionsprogramm (finanziert durch die OEZA und die KMB Linz) umgesetzt werden.

Weiteres Kakao-Projekt in La Cruz
Auszeichnung für Pioniere in alternativer Entwicklung
In allen Anstrengungen geht es HORIZONT3000 und FADCANIC um die Stärkung und Entwicklung der bisher vernachlässigten Atlantikküste Nicaraguas. Bemühungen, die jetzt auch international anerkannt werden: Die ‚Sophie Foundation’ fördert Entwicklungen, in denen faire Ressourcenverteilung, globale Umwelt- und Entwicklungsthemen, Nachhaltigkeit nicht nur Schlagworte, sondern gelebte Realität sind. Der Preisträger erhält im Juni 2010 in Oslo den jährlichen internationalen Umwelt Preis im Wert von $ 100,000 US. Geld, das FADCANIC in der autonomen Atlantik-Region von Nicaragua zum Beispiel für den weiteren Ausbau der landwirtschaftlichen Schule in Wawashang gut gebrauchen könnte: Hier wird ab April der HORIZONT3000 Mitarbeiter Christoph Streinik aus Salzburg eine Tischlereischule aufbauen.
Infos zum Projekt: edith.fauland@horizont3000.at
Wirtschaft & Entwicklung – Ein Gewinn für alle?

Wirtschaftspartnerschaften: Win-Win-Situation
2004 lancierte die ADA eines neues Förderinstrument – die Wirtschaftspartnerschaften. Seither wickelten 55 Firmen derartige, von der OEZA ko-finanzierte, Projekte in Entwicklungsländern ab. Diese Wirtschaftspartnerschaften dienen der Förderung internationalen Engagements seitens privater Unternehmen und Institutionen. Vorrangig geht es dabei um Investitionsvorhaben, die zugleich einen entwicklungspolitischen und unternehmerischen Mehrwert schaffen. Österreichische NGOs wie HORIZONT3000 waren bislang nur selten in diese Partnerschaften integriert, können aber, wie folgende Beispiele zeigen, wertvolle Beiträge zur Planung und Umsetzung dieser Projekte einbringen.

Ein gesunder Kakaobaum
Nicaragua: Paradebeispiel Zotter
Die Wirtschaftspartnerschaft zwischen ADA und der Zotter Schokolade Manufaktur befähigte drei nicaraguanische Kakao produzierende Kooperativen zum Export von hochqualitativem bio- und Fairtrade-zertifiziertem Rohkakao. Der Technologietransfer erfolgte von Kleinbauer und -bäuerin zu Kleinbauer und -bäuerin, wobei Kenntnisse auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene ausgetauscht wurden.

Zotters Kakao Export
Arbeitsteilung zwischen Zotter und HORIZONT3000
Während die Firma Zotter für eine Abnahmegarantie zu Preisen über dem Fairtrade-Preis sowie für einen Know-how Transfer zu Qualität und Verarbeitung sorgte, übernahm HORIZONT3000 die fachliche Unterstützung und Begleitung der Maßnahmen vor Ort in Nicaragua. HORIZONT3000, in Kooperation mit der Katholischen Männerbewegung Linz, baute die landwirtschaftlichen Kooperativen in jahrelanger Projektarbeit auf und verfügt dadurch über gefestigte Partnerschaften und wertvolle Erfahrung. Die Initiative „Eine Welt Braunau“ spielte nicht nur bei der Projektanbahnung eine wichtige Rolle sondern finanzierte – zusätzlich zu den Mitteln der OEZA und der Firma Zotter - auch einen erheblichen Teil der Projektkosten aus Spenden.

Kakao Fermentierung
Erfolge für die Kakao-Kooperativen
Der Zugang zum Exportmarkt verhalf den Kakao-Kooperativen und ihren Mitgliedern stabilere und höhere Einkommen zu erwirtschaften. Mit laufender Qualitätskontrolle und –sicherung und einer Optimierung der Organisationsstruktur wurden weitere Maßnahmen zur Verbesserung gesetzt.

Behälter zum Auffangen von Regenwasser
Ecuador: Management der Ressource Wasser
Eine etwas breiter angelegte Entwicklungspartnerschaft hatte die dörfliche Organisationsentwicklung sowie die Verbesserung der Produktions- und Lebensstandards durch effizientes Wassermanagement zum Ziel. Finanziert wurde diese Kooperation durch ADA, KMB Wien, GTZ und Heissenberger Tee & Kaffee Import GmbH/ Ja!Natürlich. Das Unternehmen brachte insbesondere sein Know-How im Bereich Bio-Kaffee-Produktion ein.

Sensibilisierung über Hygienestandards
Gewinn für die KaffeebäuerInnen
HORIZONT3000 blickt in Ecuador auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen Gesundheit und Ernährung zurück und verankerte durch Sensibilisierungsmaßnahmen und eigens konzipierte Ausbildungen die Thematik nachhaltig. Somit konnte der lokale Projektpartner - eine Kaffee-Kooperative mit über 1.500 Mitgliedern - erstmals die Themen Gesundheit, Hygiene und Ernährung in die bisher stark vermarktungsorientierte Organisation integrieren. Zudem wurde ein Pilotsystem für Trink- und Nutzwasserversorgung eingerichtet.

Kaffeewasser im Heissenberger-Projekt
NGOs als Erfolgsgarant
Diese beiden Projekte zeigen, dass sich NGOs gewinnbringend für alle in Entwicklungspartnerschaften einbringen können! Gerade durch ihre meist langjährige Erfahrung in den entsprechenden Ländern und Sektoren können sie sowohl zu einer für die Zielgruppe förderlichen Konzeption der Projekte beitragen als auch die Unternehmen in der erfolgreichen Abwicklung der Projekte - administrativ und inhaltlich - unterstützen.
Petra Koppensteiner
Zweite TRIALOG Partnership Fair in Wien

Projektpartner suchen und finden!
Wie im Oktober 2006, lädt TRIALOG erneut zur Partnersuche für gemeinsame entwicklungspolitische Projekte von NGOs aus alten und neuen EU Mitgliedsländern. Zwischen 15. und 17. Februar 2010 werden an die 150 TeilnehmerInnen aus allen Ecken Europas bei der Partnership Fair in Wien erwartet. Bis 22. Jänner können sich NGOs noch mit ihren Projektideen anmelden.

Partnership Fair 2006
Schwerpunkt entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Ziel ist eine erfolgreiche Vernetzung von NGOs und möglichst viele gute und partnerschaftlich ausgearbeitete Projektanträge, die in der Folge im Rahmen verschiedener EU Budgetlinien eingereicht werden können. Der Schwerpunkt wird wie im Jahr 2006 auf Projektideen im Bereich entwicklungspolitische Bewusstseins- und Bildungsarbeit liegen, aber auch zu anderen Themenbereichen wird gearbeitet werden. Abgesehen von NGOs, können auch VertreterInnen von Universitäten, Gewerkschaften und lokalen Behörden teilnehmen.
Informationen und Anmeldeformular unter TRIALOG oder bei Andrea Tanase - a.tanase@trialog.or.at.
Das Ende einer Ära von HORIZONT3000 in Papua-Neuguinea

Papua Neuguinea-Experte Andi Siedersleben
In Papua Neuguinea sind die Polizisten oft unerbittlich, vor allem, wenn es um Verkehrsdelikte geht. Das weiß auch Andreas Siedersleben, der über 12 Jahre für HORIZONT3000 als Projektmitarbeiter auf dem Inselstaat tätig war, als er rasend in eine Verkehrskontrolle gerät. Natürlich muss er – auf Anfragen des gestrengen Gesetzeshüters - seinen Ausweis zücken und sieht schon eine saftige Strafe auf sich zukommen. „Sie sind Entwicklungsarbeiter?“, so die überraschende Frage des Polizisten mit Blick auf sein Auto mit der HORIZONT3000-Aufschrift, „dann bitte: Gute Fahrt!“

Andi unterwegs
Andreas Siedersleben zurück aus Bougainville
Diese Anekdote ist nur eine von vielen, die die Beliebtheit und die Anerkennung von Projektmitarbeitern in Papua Neuguinea verdeutlichen. Ein Status, zu dem Andreas Siedersleben selbst einiges beigetragen hat: Über viele Jahre als Schulleiter, Berater von Schulleitungen und von diözesanen Schulträgern, Landeskoordinator und schließlich Verantwortlicher für das Bougainville-Programm tätig, hat er den Personaleinsatz in Papua Neuguinea stark geprägt. Ende Dezember 2009 endete diese „Ära“: Andreas Siedersleben kehrte mit seiner Frau Margret, die kurz darauf ihr zweites Kind gebar, und dem gemeinsamen Sohn Franz in seine alte Heimat Deutschland zurück.

Mit Partnern der NGO-Entwicklung
Hand in Hand mit den Menschen
Nach mehreren Jahren als HORIZONT3000-Landeskoordinator in Papua Neuguinea wollte Siedersleben 2005 bewusst in die zweite Reihe zurücktreten und mehr unmittelbare Projektarbeit gemeinsam mit den Menschen des Landes leisten. Bis November 2009 war er so auf der Insel Bougainville (nach einem Bürgerkrieg heute autonome Region) in zwei wichtigen Funktionen tätig: In der Rolle eines Beraters und Development Officers der Catholic Education Agency leistete er einen maßgeblichen Beitrag bei der Entwicklung des Büros und seiner Mitarbeiter/innen sowie der Funktionalität des größten Schulerhalters in Bougainville, welcher für 410 Schulen verantwortlich ist.

Schüler der Primary School
Erfolgreiche Entwicklung des Bildungssektors
Andi förderte die Weiterbildung von Schulleiter/innen und Lehrer/innen sowie des Personals der Schulverwaltung. Er führte ein System regelmäßiger Schulinspektionen ein, wodurch Beurteilung und Beförderungen von Lehrern/innen und praktische Maßnahmen zur Unterstützung der Schulen möglich wurden. Er förderte die Kommunikation zwischen Schulbehörde und Schulen, die Nutzung von EDV-Einrichtungen und die Entwicklung der Infrastruktur. Die daraus resultierende Zufriedenheit mit den Schulen zeigt sich vor allem auch an den steigenden Einnahmen durch Schulgebühren, welche wiederum die Voraussetzung für nachhaltige Aktivitäten der Erziehungsverwaltung und deren personelle Weiterentwicklung darstellen.

Das Education Resource Center auf Bougainville
Programmvielfalt auf Bougainville
Aus dieser Schlüssel-Funktion im Bildungssektor heraus, agierte Andreas Siedersleben auch als Koordinator der von ihm gemeinsam mit den lokalen Partnern geplanten Einsätze auf Bougainville: So wurde ein Programm zur breiten Weiterbildung von Schulleitern/innen in Finanzmanagement und Administration mit Mentoring an den Schulen ins Leben gerufen, das durch ein Finanzierungsprojekt der Dreikönigsaktion unterstützt wird. Iniitiert wurde darüber hinaus nicht nur die Beratung der Vocational Section der Schulbehörden der Region, die eine zentrale Funktion zur Entwicklung der Berufsschulen darstellt; auch einige Einsätze an einzelnen Berufsschulen, die zum Teil noch laufen, wurden begonnen.

Andi mit einigen Kollegen
Die Zusammenarbeit mit der Organisation Callan, welche sich unter anderem mit der Rehabilitation und Förderung von Menschen mit Behinderungen beschäftigt, weist ebenso Synergien mit dem Bildungsbereich auf (z.B. in der Integrationserziehung) wie jene zum Aufbau der Selbstorganisation (katholischer) Jugendlicher in Zentralbougainville. Am Rande dieser vielfältigen Arbeit hat Andi auch noch einige infrastrukturelle Verbesserung in lokalen von der katholischen Kirche betriebenen Gesundheitsversorgungs-
einrichtungen erreicht und Vorarbeiten zur Errichtung eines Standortes einer Universität geleistet.

Gemeinsam unterwegs
'Wokabaut Wantaim'
Aufgrund des guten Zugangs, den HORIZONT3000 auch in das Gebiet der sezessionistischen M’ekamui-Gruppe genießt, schließt die Arbeit auch die so genannte No-Go-Zone ein. Dadurch wird die Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit zwischen den politisch geteilten Regionen noch stärker gefördert und der Friedensprozess wirksam unterstützt. Ganz im Sinn des Mottos, das die HORIZONT3000-T-Shirts von Papua Neuguinea ziert: 'Wokabaut Wantaim' - 'Gemeinsam unterwegs' . Ein Motto, das – wie könnte es anders sein – von Andreas Siedersleben stammt. Dass er davon nicht nur spricht, sondern dieses Motto auch lebt, zeigt sein Engagement bis zum Schluss: Noch am Tag vor seiner Abreise stand er dem Evaluierungsteam zur Verfügung, das im November eine Programm-Evaluierung des HORIZONT3000-Personaleinsatzes in Papua-Neuguinea durchgeführt hat.
Wir sind zuversichtlich, dass Andis Einsatz auch in diesem Zusammenhang anerkannt werden wird und wünschen ihm und den Seinen ein gutes Ankommen für mehr oder weniger lange Zeit in Europa!
Peter Pober
Infos zum Projekt: peter.pober@horizont3000.at
Menschen im Einsatz
Ihren Einsatz begonnen haben
DI Jan Rusnak, EU, Dipl.Engeneer of Economics, Projekt: Alternative Energienutzung in Rumbek, Sudan, 2010-01-01
Ing. Wilhelm van der Veen, EU, Agrar-Ingenieur, Projekt: Kotido diözesanes Entwicklungsbüro/CARITAS, Uganda, 2009-12-01
Projekt gewechselt hat
MA Josua Burkart, CH, Management Consultant, MA Internationale
Beziehungen und Governance, wechselte per 2009-12-01 vom Projekt: Management
Beratung für CREEK, Uganda in die Leitung des HORIZONT3000 Regionalbüro Ostafrika,
Uganda
Ihr Projekt beendet haben
Dra. Bettina Fraisl, T, Psychologin, Lehrerin, Wissenschafterin, Projekt: Beratung und Training im Musasa Project, Harare, Simbabwe, 2009-12-28
Dr. Uwe Maas, EU, Facharzt für Pädiatrie, Projekt: AIDS-Prävention Mangunde, Mosambik, Mosambik, 2009-12-31
Heinz Ullrich Nöll, EU, Elektroinstallations-Meister, Projekt: Hospital Marpuordit / Sudan, Sudan, 2009-12-31
Andreas Siedersleben, EU, Schreinermeister gewerb. Fachlehrer, Betriebswirt des Handwerks, Projekt: Beratung der katholischen Schulverwaltung und Programm-Koordinator Bougainville, Papua Neuguinea, 2009-12-31
Maga. Süster Strubelt, EU, Dipl. Psychologin, Dipl. Soziologin, Projekt: AIDS-Prävention Mangunde, Mosambik, 2009-12-31
DI Andrea Zellhuber, EU, Landschaftsplanerin, Projekt: Ökologische Beratung des Projektes São Francisco - CPT / CPP, Brasilien, 2009-12-31Dra. Bettina Fraisl, T, Psychologin, Lehrerin, Wissenschafterin, Projekt: Beratung und Training im Musasa Project, Harare, Simbabwe, 2009-12-28
Geboren wurden
Im Dezember und Jänner erblickten gleich vier "HORIZONT3000-Mädchen" das Licht der Welt: Am 17. Dezember wurde Hapea, die Tochter von Margaret und Andreas Siedersleben geboren. Manuela Klepatsch durfte sich am 23. Dezember mit ihrem Lebensgefährten ebenfalls über eine Tochter freuen. Am 12.1. kam die Tochter von Wilfried van der Veen in Uganda auf die Welt. Und fünf Tage später wurden Markus Pscheidt und seine Frau Nadalina in Mosambik stolze Eltern von Melissa Khensani. Wir gratulieren den vier Familien herzlich!
News

Ausgeschriebene Stellen
Papua-Neuguinea, TischlerIn/ZimmererIn für St. Josephs College Mabiri
Konzert & Jam Session am 17.9.

Anlässlich des UN-Review Summit zu den Millenniumsentwicklungszielen und im Rahmen der weltweiten „Standup“ Kampagne der Vereinten Nationen (17.9.-19.9.) lädt der Dachverband Globale Verantwortung zu
Konzert & Jam Session mit Sambattac und Oficina Art Vienna
Freitag, 17. September 2010, um 17 Uhr beim Platz vor dem MQ (Ecke Mariahilferstraße).
Die Veranstaltung findet nur bei trockener Witterung statt.
African Press Day 23.-24.9.2010
Radio Afrika TV nimmt die Fußball WM zum Anlass, die österreichische Medienpolitik Afrika bzw. AfrikanerInnen betreffend zu analysieren. Ziel ist es, dass sich besonders die Medienentscheidungsträger sowie die öffentliche Meinung in Österreich, mit Ereignissen und Entwicklungen in Afrika sowie mit der Lage der AfrikanerInnen in ihrer Heimat oder in Gastländern, und auch mit der medialen Berichterstattung darüber, auseinandersetzen.
Teilnahmegebühr: 25 Euro (StudentInnen ermäßigt)
Anmeldung unter: office@radioafrika.net
Anmeldeschluss: 14.09.2010
Details und Anmeldung unter: http://www.radioafrika.net/2010/08/10/african-press-day-afrikas-dimension-in-der-westlichen-medienlandschaft/
Oikocredit MultiplikatorInnen-Workshops
3.9.2010 in Wien und 24.9.2010 in Graz
Oikocredit bietet in Österreich eine Möglichkeit, Geld sozial nachhaltig zu veranlagen und Mikrokredit-Projekte in 70 Ländern weltweit zu fördern. Bei den MultiplikatorInnen-Workshops erhalten Sie detaillierte Informationen über Oikocredit, können einzelne Fragen diskutieren und es wird gemeinsam überlegt, wie wir den Bekanntheitsgrad dieser Initiative in Österreich steigern können.
Nähere Informationen und Anmeldung unter http://www.oikocredit.org/site/at/
Menschen im Einsatz
Michaela Faulhammer
Das Team von NGO PRO unterstützt NGOs und CBOs aus dem Feld der Enwicklung von Zivilgesellschaft in Papua Neuguinea bei deren Maßnahmen zu den Themen Capacity ...
Michaela Faulhammer studierte Soziologie und Public Relations an der Uni Wien. Danach war sie einige Jahre lang als Managementberaterin, Coach und Mediatorin ... mehr
Einsatzland: Papua-Neuguinea
Projekt: Beraterin NGO Promotion, Madang
In Papua Neuguinea ist die Leistung des öffentlichen Sektors gering und erreicht außerdem die ländliche Bevölkerung schwer. Zivilgesellschaftliche ...

