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Covid-19 in Nicaragua: Konsortium unterstützt Kinder, Jugendliche und ihre Familien


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Ein sehr wichtiges, kurzfristig umgesetztes Projekt in Zentralamerika, das gemeinsam mit „Worldvision, Educo und Children Believe“ durchgeführt wird, setzt sich mit COVID-19 auseinander. Die enge Beziehung der lokalen Partnerorganisationen und des Konsortiums zu ihrer Zielbevölkerung ermöglichte es, eine rasche Bedarfsanalyse im Kontext der Pandemie durchzuführen. Diese zeigte deutlich den Bedarf der Familien nach zuverlässigen Informationen zu COVID-19, Hygieneausstattung (Masken, Handschuhe, Desinfektionsalkohol, Chlor, Seife usw.), Zugang zu und Verfügbarkeit von sauberem Wasser, Zugang zu primären Gesundheitsdiensten, Lebensmittelpaketen sowie Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten.

Hilfe bei phyischer und psychischer Gewalt für Kinder und Jugendliche

Die spezifischen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen sind psychosoziale und rechtliche Hilfe in Gewaltsituationen, sowie bei emotionalem Stress, der durch die Pandemie hervorgerufen wird. Insbesondere auf die Situation von Frauen in der Pandemie muss hingewiesen werden, da sie großen Belastungen und vermehrt Gewalt ausgesetzt sind. In diesem Bereich ist spezifische Unterstützung und Beratung erforderlich. Auch Weiterbildung in virtueller Form, Methoden zur Anleitung und Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen spielen eine Rolle.

EU-Gelder für praktische Unterstützung

Dieses EU-geförderte Projekt versucht den Menschen in Nicaragua bei den Herausforderungen der Pandemie zur Seite zu stehen und praktische Unterstützung zu bieten.

Nun ein paar Monate nach Projektstart hat Christina Hörnicke Büroleiterin in Managua die Partnerorganisation Los Pipitos besucht.

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