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Handeln statt Resignieren: H3 featuring Franziskusmailing (plan:g)


Kategorien Allgemein, austria

Wir unterstützen die Spendenaktionen unserer Mitgliedsorganisationen. Dieses Mal das Franziskusmailing von plan:g, das mit einem Blick auf unseren Umgang mit Medien und deren Konsequenz auf unsere Handlungsbereitschaft einhergeht (siehe Text weiter unten mit dem Titel: „Resignieren oder verändern?“) Sehr lesenswert!

„Resignieren oder verändern?“

Wie gehst du mit schlechten Nachrichten um? Psychologinnen haben festgestellt, dass der Konsum von schlechten Nachrichten maßgeblich für einen Anstieg an Depressionen sorgt. Es findet eine Art Überforderung durch die vielen, anscheinend aussichtslosen Ereignisse statt.

Menschen können sich evolutionär bedingt negative Nachrichten besonders gut merken. Dieses Phänomen bezeichnet man als Negativity Bias. Expertinnen wie die Neurowissenschaftlerin Maren Urner warnen, dass die zahlreichen und detaillierten Berichte über Krisen auf unserem Planeten Angst vor der Zukunft schaffen. Sie lösen ein Gefühl der Ungewissheit in uns aus. Wie werden unsere Kinder morgen leben? Es liegt in der Natur des Menschen, auf Unsicherheit mit Stillstand zu antworten – im Stillen zu beobachten und zu hoffen, selbst verschont zu bleiben.

Aus Zurückhaltung wird schleichend Resignation. Menschen fügen sich den Umständen, die ihnen als nicht veränderbar scheinen. Wir geben anderen oder „denen dort oben“ die Verantwortung. Daraus entwickelt sich eine Gleichgültigkeit gegenüber Mitmenschen und Natur. Wir werden vom Zeitzeugen nicht zum Boten der Veränderung, sondern zum stillen Mitwisser.

Franziskus verließ seinen bisherigen Lebensweg und wurde aktiv. Er zeigte uns, dass ein persönlicher Wandel notwendig ist. Er ließ sich als Zeuge seiner Zeit nicht abschrecken – resignierte nicht. Verfiel nicht in Depression, sondern setzte sich für seine Mitmenschen und die Umwelt ein.

Hoffnung auf Veränderung, Raum für Verbesserung und Aktion.

Auch wenn viele Medien wenig Positives berichten, können wir Wege finden, unsere Angst vor der Zukunft zu überwinden. Dafür benötigen wir das Bewusstsein für unsere Handlungsfähigkeit. Wir alle können Botschaften der Hoffnung verbreiten, können Resignation und Stillstand überwinden. Die Klimakrise ist ein Beispiel dafür, dass wir unseren Lebensstil ändern müssen. Dies ist jedoch nicht ausreichend. Wir müssen uns auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene für ein Umdenken einsetzen.

Es gibt kein „Sich-Gewöhnen“ an anhaltende Krisen. Jetzt ist die Zeit für die Frage: Was kann ich tun? Welchen Beitrag kann ich heute leisten? Es ist wichtig, dass wir uns alle nicht einschüchtern lassen von Leid, Not und Zerstörung, sondern sie als Aufgabe begreifen. Wir müssen Menschen in Krisen eine Stimme geben – uns mit ihnen austauschen und nachhaltige Lösungswege erarbeiten.

Resignieren Sie nicht – schaffen Sie mit uns Veränderung.
plan:g setzt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen in Tansania, Uganda, Kenia, Sudan und Palästina für ein solidarisches Gesundheitssystem ein.
Danke, dass Sie sich mit uns und unseren lokalen Partner*innen verbunden fühlen.
Danke, dass Sie sich für Gesundheit in der Einen Welt interessieren.
Danke für Ihr Mitdenken und für Ihre finanzielle Unterstützung unserer Arbeit.

https://plan-g.at/mitzahlen

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