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Neu im Einsatz: Mareen Zeitelhofer (MOZ)


Kategorien Allgemein, personalia

Wie bist du auf HORIZONT3000 gestoßen?

Mareen: Ich war das erste Mal vor dreieinhalb Jahren in Mosambik und habe dort in einem kleinen Hotel auf der Ilha de Mocambique gearbeitet. Die Kultur, das Land und die Menschen haben mich von Anfang an fasziniert und für mich war klar, dass ich mehr von Mosambik sehen und lernen will. Daraufhin habe ich mich umgeschaut, welche Möglichkeiten es gibt, vor Ort langfristig zu arbeiten und bin so auf HORIZONT3000 gestoßen.

Warum hast du dich zu einem Personaleinsatz entschlossen?

Mareen: Ich finde, dass durch die persönliche Entwicklungszusammenarbeit viel erreicht werden kann. Im Idealfall findet ein Austausch von Wissen, aber auch von Kulturen statt, und das finde ich persönlich sehr bereichernd. Meine letzten beiden Aufenthalte in Mosambik haben mich persönlich und fachlich sehr geprägt und ich freue mich schon sehr auf den Einsatz mit HORIZONT3000, wo ich bestimmt wieder sehr viel lernen werde.

Wie hat dein Umfeld reagiert?

Mareen: Das erste Mal, wie ich meinen Eltern mit 22 Jahren verkündet habe, dass ich nach Mosambik gehe, sind sie aus allen Wolken gefallen. Mit der Zeit haben sie sich gezwungenermaßen auf die Tatsache eingestellt, dass mich Mosambik fasziniert, und dass mir die Arbeit mit den Menschen dort sehr viel bedeutet. Bei meinem letzten Aufenthalt in Mosambik hat mich erfreulicherweise mein Vater besucht und er fand die Reise sehr schön und meinte, Mosambik wird ihn nächstes Jahr wieder sehen. Meine Mutter, die Mosambik noch etwas kritisch gegenübersteht, wird bei der nächsten Reise hoffentlich auch mit dabei sein und die faszinierenden Seiten des Landes kennenlernen. Meine FreundInnen haben mich bei meinen Aufenthalten in Mosambik immer sehr unterstützt und sich auch schon auf einen Besuch in Beira angekündigt.

Wie lief die Einsatzvorbereitung?

Mareen: Ich habe mit Vorfreude auf den Vorbereitungskurs hingefiebert, weil ich einerseits das Programm sehr spannend und vielseitig fand und andererseits, weil ich das HORIZONT3000-Team und meine zukünftigen KollegInnen kennnenlernen wollte. Die HORIZONT3000-Gästewohnung war auch ein super schöner Ort, um den Kurs am Abend mit den KollegInnen ausklingen zu lassen.

Wie fühlst du dich?

Mareen: Ich fühle mich bei HORIZONT3000 sehr gut aufgehoben und habe das Gefühl, bestmöglich für den Einsatz vorbereitet zu sein. Im Vergleich zu meinen letzten zwei Aufenthalten in Mosambik, wo ich als Freiwillige gearbeitet habe, schätze ich sehr die fixen Rahmenbedingungen (Vertrag, Auslandsversicherung, medizinische Versorgung etc.), die mir HORIZONT3000 zur Verfügung stellt. Diese Rahmenbedingungen ermöglichen mir eine gewisse Ruhe und Sicherheit, mit denen ich mich voll und ganz auf den Einsatz in Mosambik einlassen kann.


Zur Person

Die Niederösterreicherin Mareen Zeitelhofer hat Agrarwissenschaften an der BOKU Wien studiert und anschließend ihren Master in Agrar-Umweltmanagement an der Aarhus University in Dänemark gemacht. In ihrer Masterarbeit forschte sie über Hitze- und Kältestress in Kichererbsen.

Ziel des Projekteinsatzes

Das Gesamtziel des Programmes soll derzeitige und potenzielle Partnerorganisationen von HORIZONT3000 und der Mitgliedsorganisationen in Wissensmanagement und Organisationsentwicklung stärken.

Partnerorganisationen

Mareen wird ihren Sitz im HORIZONT3000-Länderbüro in Beira haben. Sie wird verschiedene (5-10) Partnerorganisationen des HORIZONT3000-Netzwerks beim Kapazitätsaufbau beraten. Gleichzeitig leistet sie Unterstützung bei organisatorischen und planerischen Aktivitäten der Büroleitung.

Mitgliedsorganisationen